Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Studenten übersetzen Mediziner-Latein

Aktuelles

Frau am Computer

Patienten können sich unverständliche Arztbefunde im Internet kostenfrei übersetzen lassen.
© AOK-Mediendienst

Di. 23. August 2011

Studenten übersetzen Mediziner-Latein

Viele Patienten sind von den wissenschaftlichen Formulierungen in Arztbriefen und Befunden überfordert. Seit Anfang 2011 hilft die Internetseite washabich.de ärztliche Dokumente besser zu verstehen.

Die von zwei Medizinstudenten und einem Informatiker ins Leben gerufene Internetseite bietet Patienten einen kostenlosen Übersetzungsdienst an. Und zwar vom Fachlatein der Mediziner in eine für Laien verständliche Sprache. Patienten können den "Dolmetschern" ihre unverständlichen medizinischen Befunde schicken und erhalten binnen weniger Tage eine Antwort. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Laborbefund oder ein Ergebnis einer Röntgen-, CT- oder MRT-Untersuchung dreht.

Anzeige

Auch die Übersetzer, Medizinstudenten der höheren Semester, profitieren von dem Service, da sie beim Übersetzen lernen. Doch auch Ärzte helfen bei washabich.de mit. Der ganze Dienst ist kostenlos, doch wer möchte, kann "seinem" Dolmetscher eine Spende zukommen lassen.

Die Krankendaten werden streng vertraulich behandelt, da die Medizinstudenten der ärztlichen Schweigepflicht unterstehen. Sind gerade alle Übersetzer beschäftigt, muss man wie im echten Leben warten und im virtuellen Wartezimmer Platz nehmen. Die Macher des Portals betonen allerdings, dass das Ganze keinen Gang zum Arzt ersetzen würde und auch keine Therapieempfehlungen ausgesprochen würden.

FH

Das Übersetzungsportal finden Sie unter washabich.de.

Das Lexikon und Wörterbuch "Verstehen Sie Arzt?" erklärt die wichtigsten Begriffe aus der Welt der Medizin und Pharmazie.


Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Parodontitis: Therapie kommt oft zu spät

Viele Betroffene verlieren ihre Zähne, weil die Behandlung nicht rechtzeitig begonnen hat.

„Apotheker müssen zusammenhalten“

Ein Versandhandelsverbot für rezeptpflichtige Medikamente bleibt oberstes Ziel der Apotheker.

Mehr Angestellte in weniger Apotheken

Das geht aus dem Apothekenwirtschaftsbericht 2017 des Deutschen Apothekerverbands hervor.

Weniger Kinder gegen Masern geimpft

Experten weisen anlässlich der Europäischen Impfwoche auf heikle Impflücken hin.

Jürgen Marcus tritt nie wieder auf

Eine Lungenerkrankung zwingt ihn, sich aus dem Musikgeschäft zurückzuziehen.

Arzneimittelausgaben mindern die Steuer

Wer Gesundheitskosten in der Steuererklärung angibt, kann evtl. Steuern sparen.

Tetesept ruft Hustensaft zurück

In eine Charge des Produkts können möglicherweise Glassplitter geraten sein.

Apotheken-Notdienst zu Ostern 2017

Auf aponet.de erfahren Sie, welche Apotheke in Ihrer Nähe an den Feiertagen geöffnet hat.

Wahl 2017: Apotheker legen Kernthesen vor

Deutschlands Apotheker haben ein Positionspapier zur Bundestagswahl veröffentlicht.

Tablettensucht ist weit verbreitet

In Deutschland sind sogar mehr Menschen von Medikamenten abhängig als von Alkohol.

Wie Bewegung bei Parkinson hilft

Durch gezieltes Training lernen Patienten, mit der Krankheit besser umzugehen.

Höhenkrankheit: Sportler gesucht

Für eine Studie werden Läufer und Mountainbiker gesucht, die den Ki­li­ma­nja­ro besteigen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen