Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Vollkorn beugt Darmkrebs vor

Aktuelles

Schale mit Früchtemüsli

Wer gerne Müsli mag, senkt sein persönliches Darmkrebsrisiko.
© Dalmatin.o - Fotolia

Sa. 12. November 2011

Vollkorn beugt Darmkrebs vor

Je mehr Ballaststoffe man zu sich nimmt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, an Darmkrebs zu erkranken. Vor allem Vollkornprodukte und Ballaststoffe aus Getreide senken das Risiko. Zu diesem Schluss kommen die Autoren einer britischen Übersichtsarbeit.

Anzeige

Vermindert eine ballaststoffreiche Ernährung das Risiko für Darmkrebs oder nicht? Nachdem es dazu unterschiedliche Studienergebnisse gab und Klarheit gefordert wurde, haben Dr. Teresa Norat vom Imperial College in London und ihre Kollegen 25 kleinere Studien ausgewertet. Das Fazit der Übersichtsarbeit: Viele Ballaststoffe – geringes Krebsrisiko.

Dabei scheint die Herkunft der Ballaststoffe eine Rolle zu spielen. Müsli-Esser und jene, die gerne Vollkornbrot mögen, haben ein noch geringeres Darmkrebsrisiko als Obst- und Gemüse-Liebhaber. Doch auch Ballaststoffe aus Obst und Hülsenfrüchten senken das Risiko – wenn auch leichter als jene aus Getreide. Nach Meinung der Wissenschaftler müssen zukünftige Studien die verschiedenen Ballaststoffe aber noch genauer untersuchen.

Bereits in der vergangenheit haben Studien darauf hingewiesen, dass die Entstehung von Darmkrebs besonders stark von der Ernährung und anderen Umweltfaktoren beeinflusst wird. Beispielsweise erhöht der ausufernde Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch das Darmkrebsrisiko. Etwa 1,2 Millionen Neuerkrankungen zählen Mediziner jedes Jahr – Darmtumoren sind damit die dritthäufigste Krebsart weltweit.

FH

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Rissige Haut fördert Nahrungs-Allergien

Bei Neurodermitis trägt Hautpflege dazu bei, Nahrungsmittel-Allergien vorzubeugen.

Tanzen schützt Herz und Gehirn

Zwei Studien zeigen die diversen Vorteile von Tanzsport auf die Gesundheit.

Magersucht ist auch genetisch bedingt

Die Ursache für die Krankheit liegt offenbar auch in den Genen.

H1N1-Impfung: Risiko für Babys?

Forscher haben Kinder untersucht, deren Mütter in der Schwangerschaft gegen Schweinegrippe geimpft wurden.

CT nach kurzer Ohnmacht ist unnötig

Trotzdem erhalten viele Patienten eine Computertomografie des Schädels.

Nahrungsergänzung: Was ist sinnvoll?

Forscher haben viele Studien ausgewertet und kommen zu einem ernüchternden Ergebnis.

Was Kinder von Trickfilmen lernen

Zeichentrickfilme können Werte und Sprachfertigkeiten vermitteln.

Sport immer zur gleichen Uhrzeit?

Es lohnt sich, für das Training feste Zeiten am Tag einzuplanen.

Schon fünf Zigaretten pro Tag sind tödlich

Raucher haben ein dreifach höheres Risiko, an einer Herzkrankheit zu sterben.

Schützt Intervallfasten vor Diabetes?

Für eine gewisse Zeit auf Nahrung zu verzichten, hat mehrere Vorteile für die Gesundheit.

Hoher Blutdruck durch Vitamin-D-Mangel?

Unterversorgte Babys haben im späteren Leben ein höheres Risiko für Bluthochdruck.

Enkelkinder vor Arzneimitteln schützen

Viele Großeltern denken nicht daran, ihre Tabletten an sicheren Orten aufzubewahren.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen