Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Danke sagen hilft Körper und Psyche

Aktuelles

Mann gibt Frau Geschenk.

Auch mit einem kleinen Geschenk lässt sich Danke sagen.
© mauritius images

So. 25. Dezember 2011

"Danke" sagen hilft Psyche und Körper

Weihnachten ist die Zeit des Schenkens, aber auch der Dankbarkeit. Mit Worten, Gesten oder kleinen Gaben bedankt man sich bei seinen Lieben oder bei Menschen, die einem Gutes getan haben. Das stärkt nicht nur die persönlichen Beziehungen, sondern auch die Gesundheit, wie Wissenschaftler herausgefunden haben.

Die US-amerikanischen Psychologen Robert E. Emmons und Michael E. McCullough haben viel zum Thema Dankbarkeit geforscht. In einer Studie baten sie Menschen, sich jede Woche an Ereignisse der jeweils vergangenen sieben Tage zu erinnern. Eine Gruppe der Studienteilnehmer sollte nur Dinge aufschreiben, für die sie dankbar waren, eine zweite Gruppe befasste sich ausschließlich mit Vorgängen, die ihnen missfallen hatten. Die dritte Gruppe beschrieb Dinge, die weder positiv noch negativ auf sie gewirkt hatten.

Anzeige

Nach zehn Wochen befragten die Forscher die Teilnehmer erneut. Diejenigen, die über Dankbarkeit geschrieben hatten, waren optimistischer und fühlten sich besser. Überraschenderweise hatten sie auch mehr Sport getrieben und seltener einen Arzt aufgesucht als diejenigen, die sich in den vergangenen Wochen auf Negatives konzentriert hatten.

In einer anderen Studie des Psychologen Dr. Martin E. P. Seligman hatten die Teilnehmer Dankesbriefe verfasst. Und zwar gingen die Briefe an Menschen, denen die Versuchsteilnehmer nie richtig für eine Wohltat gedankt hatten. Allein das Schreiben der Briefe machte die Testpersonen erheblich glücklicher. Ein Effekt der über einen Monat lang anhielt.

"Dankbarkeit hilft Menschen, sich auf das zu besinnen, was sie haben, anstatt sich auf Dinge zu konzentrieren, die ihnen fehlen." Das sagen Experten von der renommierten Harvard Medical School in Cambridge, USA. Es klingt wie ein Rezept für persönliches Wohlbefinden - nicht nur zu Weihnachten.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Lässt sich Typ-1-Diabetes heilen?

Bei Mäusen ist es bereits möglich, die Zuckerkrankheit rückgängig zu machen.

Wer raucht und trinkt, sieht älter aus

Alkohol und Zigaretten verändern unser Aussehen, wie eine neue Studie zeigt.

Fernsehen erhöht Thrombose-Risiko

Je mehr Zeit wir vor dem Fernseher sitzen, desto höher ist die Gefahr für ein Blutgerinnsel.

Warum Kopfschmerzen so quälend sind

Das Schmerzempfinden hängt auch mit unseren Emotionen zusammen.

Diese Lebensmittel beugen Diabetes vor

Antioxidantien verringern offenbar das Risiko für die Zuckerkrankheit.

Hitzewellen töten auf 27 Arten

Forscher haben analysiert, wie tödlich Hitze für den menschlichen Körper ist.

Wie ein Bakterium zu Magenkrebs führt

Eine Infektion mit Helicobacter pylori kann weitreichende Folgen haben.

Diabetes: Typ 3c wird oft nicht erkannt

Viele Patienten erhalten fälschlicherweise die Diagnose Typ-2-Diabetes.

Wann wir uns geliebt fühlen

Kleine Gesten sind einer Umfrage zufolge viel wichtiger als große Romantik.

Smartphone raubt Kindern den Schlaf

Junge Menschen reagieren besonders sensibel auf elektronische Geräte.

Blutdrucksenker lässt Wunden heilen

Der bekannte Wirkstoff Valsartan hat offenbar ein ungeahntes Potenzial.

Nährstoff-Mix bremst Alzheimer-Krankheit

Ein Trinkjoghurt könnte helfen, die Krankheit im Frühstadium aufzuhalten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen