Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Bluttest verrät das Geschlecht des Kindes

Aktuelles

Mann legt den Kopf aud den Babybauch seiner schwangeren Frau.

Abhorchen bringt nichts, aber ein neuer Bluttest könnte schon früh in der Schwangerschaft das Geschlecht des Kindes verraten.
© Techniker Krankenkasse

Do. 05. Januar 2012

Schwangerschaft: Einfacher Bluttest verrät das Geschlecht des Kindes

Mädchen oder Junge – diese Frage treibt werdende Eltern vom Beginn der Schwangerschaft um. Ein neuartiger Blutttest könnte nun Schwangeren schon im ersten Drittel der Schwangerschaft Aufschluss über das Geschlecht des Kindes geben.

Anzeige

Viele Eltern interessiert das Geschlecht ihres Babys schon vor der Geburt. Doch erst in der zwanzigsten Schwangerschaftswoche kann man mit dem Ultraschall das Geschlecht ermitteln, weil erst dann die Geschlechtsmerkmale deutlich sichtbar werden. Und auch das gelingt nicht immer. Eindeutigere Untersuchungen wie etwa durch eine Fruchtwasserentnahme bergen Risiken. In etwa ein bis zwei Prozent der Fälle kann es zu einer Fehlgeburt durch den Eingriff kommen. Zudem kann auch diese Untersuchung nicht vor der elften Schwangerschaftswoche erfolgen.

Wissenschaftler des Cheil General Hospital and Women's Healthcare Center an der KwanDong University School of Medicine in Seoul, Korea, haben das Blut von 203 schwangeren Frauen in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft untersucht und dann das Geschlecht des geborenen Kindes registriert. Dabei stellten sie fest, dass zwei bestimmte Enzyme im Blut der Mutter eine verhältnismäßig sichere Aussage über das Geschlecht des Kindes erlauben.

Noch seien weitere Forschungen notwendig, um einen tatsächlichen Bluttest für diese Enzyme zu entwickeln. Dann aber könnte man das Geschlecht des Kindes sogar kurz nach der Empfängnis bestimmen. Nicht nur für neugierige Eltern könnte dieser Blutttest hilfreich sein. Es gibt bestimmte Erkrankungen, die über das weibliche X-Chromosom vererbt werden, wie etwa die Bluterkrankheit. Hier ist eine Geschlechtsbestimmung des werdenden Kindes auch aus medizinischer Sicht sinnvoll.

KK

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Medikamente bringen das Herz aus dem Takt

Einige Wirkstoffe können zu gefährlichen Herzrhythmusstörung führen.

Herzschwäche: Auf das Gewicht achten

Zeigt die Waage plötzlich mehr an, kann das auf eine schlechtere Herzfunktion hinweisen.

Italien erlässt Gesetz zur Impfpflicht

Kinder sollen obligatorisch gegen 12 Infektionskrankheiten geimpft werden.

Schwanger dank Röntgenuntersuchung?

Eine spezielle Untersuchung könnte Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch helfen.

Täglich ein Wasser statt Limo hält schlank

Damit lässt sich das Risiko für Übergewicht deutlich reduzieren.

Jeden Tag sterben 3000 Jugendliche

Verkehrsunfall, Selbstmord, Gewalt: Die Ursachen sind sehr oft vermeidbar.

Verhütung mit pflanzlichen Stoffen?

Eine Kombination aus zwei Wirkstoffen ist in der Lage, Spermien auszubremsen.

Europa: Wer trinkt am meisten Alkohol?

Forscher haben eine Übersichtsstudie zum Alkoholkonsum erstellt.

Zink-Tabletten verkürzen Erkältung

Dazu muss das Spurenelement bei den ersten Krankheitszeichen eingenommen werden.

Arthroskopie: Tabu bei Knieproblemen?

Die Operation bringt offenbar keinen Nutzen, hat dafür aber Risiken.

Blutdruck-Werte in Deutschland gesunken

Zwischen Männern und Frauen bestehen jedoch deutliche Unterschiede.

Neue Strategie gegen Haarausfall?

Forscher haben Mechanismen identifiziert, die zum Ergrauen und dem Ausfall der Haare führen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen