Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Futtern bei Muttern hält Kinder schlank

Aktuelles

Familie beim Frühstück

Kinder, die daheim zu Mittag essen, sind besser ernährt und haben ein geringeres Risiko für Übergewicht als andere Kinder.
© mauritius images

Mo. 05. März 2012

Futtern bei Muttern hält Kinder schlank

Es gibt eine direkte Beziehung zwischen dem Ernährungszustand von Kindern und der Person, die die Mahlzeiten zubereitet. Das ergab eine Studie von Forschern der Universität Granada in Spanien. Sie untersuchten, wie sich das familiäre Umfeld von Kindern auf deren körperliche Entwicklung auswirkt.

Kinder, die daheim bei ihrer Mutter zu Mittag essen, sind besser ernährt und haben ein geringeres Risiko für Übergewicht als Kinder, deren Mahlzeiten von einer anderen Person zubereitet werden. Die Forscher erklären das damit, dass Mütter am besten über die Ernährungsbedürfnisse ihrer Kinder Bescheid wüssten und in Sachen Zubereitung die besten Kenntnisse hätten.

Anzeige

Die Wissenschaftler haben für ihre Studie 718 Schulkinder zwischen 9 und 17 Jahren, die an öffentlichen und privaten Schulen der Provinz Granada unterrichtet werden, untersucht und ausgemessen. Darüber hinaus entwickelten sie einen Fragebogen, in dem die Verwendung bestimmter Lebensmittel, körperliche Bewegung und verschiedene Gewohnheiten abgefragt wurden. Ihr Ziel war es, den Zusammenhang von familiärem Umfeld und der Entwicklung von Übergewicht zu untersuchen.

Dabei bestätigte sich, was auch anderen Untersuchungen gezeigt haben: Sitzen in der Freizeit führt zu Fettpolstern. Gesundes Essen und gesunde Gewohnheiten wie Bewegung in der Freizeit führen zu gesunden Kindern.

MP

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

7 Punkte senken den Blutdruck

Wer sie im mittleren Alter beherzigt, hat später ein deutlich niedrigeres Risiko für Bluthochdruck.

Wie ähnlich sind sich Depression und Angst?

Immunsystem und Fettstoffwechsel der Patienten zeigen deutliche Unterschiede.

Weniger Kalorien, längeres Leben

Wie die Ernährung und die Körpertemperatur die Lebensdauer beeinflussen.

Achtsames Atmen gegen Bluthochdruck

Langsames und bewusstes Atmen mildert Stress und könnte auch den Blutdruck senken.

Sprachtherapie nach Schlaganfall

Eine neue Studie zeigt, dass eine kurze und intensive Therapie nicht unbedingt die beste ist.

Schadet Bluthochdruck dem Gehirn?

Hohe Blutdruck- und Blutzuckerwerte könnten die Denkgeschwindigkeit verlangsamen.

Männer sind häufiger nachtaktiv

Männer und Frauen haben oft einen unterschiedlichen Tagesrhythmus.

Erkältung schützt vor der Grippe

Eine Erkältung bereitet das Immunsystem auch auf andere Viren vor.

Auch wenig Alkohol macht dick

Schon ein Glas Wein oder Bier pro Tag steht mit überflüssigen Kilos in Zusammenhang.

Erhöht Haarefärben das Krebsrisiko?

Forscher haben Frauen, die sich ihre Haare selbst zu Hause färben, über 30 Jahre lang beobachtet.

Fast Food lässt uns schneller altern

Stark verarbeitete Lebensmittel haben einen negativen Effekt auf unser biologisches Alter.

E-Zigaretten schaden der Mundgesundheit

Der Dampf der E-Zigaretten sorgt für Entzündungen im Mundraum.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen