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Hand mit Akupunkturnadel

Nadelstiche mit positivem Effekt - Akupunktur hilft auch gegen Muskelschwund.
© DAK/Wigger

Di. 24. April 2012

Akupunktur hilft gegen Muskelschwund

Ältere Menschen können künftig vielleicht mit hauchdünnen Nadeln dem Muskelabbau trotzen. Japanische Forscher konnten zeigen, dass Akupunktur einen positiven Effekt auf die Muskulatur hat. Ihre Ergebnisse präsentierten die Wissenschaftler am Montag auf der Jahrestagung der American Society for Biochemistry and Molecular Biology in San Diego.

Die Forscher von der Waseda University in Tokyo hatten an Mäusen untersucht, wie Akupunktur auf die Skelettmuskulatur wirkt. Struktur und Masse von Muskeln basieren auf der Balance zwischen Muskelauf- und abbau. Durch die Akupunktur konnten die Forscher den Verlust von Skelettmuskulatur abschwächen. Sie fanden zudem heraus, welche Prozesse durch den Einsatz der hauchdünnen Nadeln auf molekularer Ebene ausgelöst wurden.

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Gerade bei älteren Menschen bildet sich die Muskulatur kontinuierlich zurück, was die körperliche Aktivität einschränkt. Als vorbeugende Maßnahmen werden unter anderem Krafttraining, eine bessere Ernährung und mechanische Stimulation empfohlen. Für jene, die gebrechlich sind oder eine schwere Erkrankung haben, sei dies oft schon eine echte Herausforderung. Um die Gesundheit von älteren Menschen und Patienten in ärztlicher Behandlung zu verbessern, sei daher eine alternative nicht-medikamentöse Maßnahme dringend erforderlich, so Akiko Onda und ihre Mitautoren. Dies könnte Onda zufolge die Akupunktur sein.

Eine weitere Erforschung der molekularen Mechanismen sei notwendig, um einerseits die Vorbehalte in der medizinischen Welt gegenüber der Nadel-Therapie zu widerlegen und andererseits noch besser zu verstehen, wie genau Akupunktur den Muskel vor dem Abbau schütze, so die Forscher.

hh

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