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Frau trainiert im Fitnesstudio.

Bei einer Brustkrebsbehandlung ist es wichtig, den Stress in den Griff zu bekommen. Das geht mit Sport und strukturierten Anti-Stress-Programmen.
© Techniker Krankenkasse

Sa. 14. April 2012

Brustkrebs: Vorteil für Stress-Management und Sport

Frauen, die sich einer Brustkrebs-Behandlung unterziehen, stehen den unangenehmen Nebeneffekten der Behandlung nicht vollkommen machtlos gegenüber. Sport in Kombination mit Stress-Management-Programmen hilft gegen Depressionen und Erschöpfung, so die Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie.

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"Frauen, die körperlich aktiv sind, haben mehr Vertrauen in ihre eigene Fähigkeit, mit ihren bisherigen Aktivitäten fortzufahren - sei es in der Familie, im Haushalt, bei der Arbeit oder im sozialen Umfeld. Diese Betätigungen bringen Sinn und Zufriedenheit in das Leben", sagte Jamie M. Stagl, Doktorandin am College of Arts and Sciences der University of Miami und leitende Autorin der Studie. "Dies könnte dazu führen, dass diese Frauen Erschöpfung weniger wahrnehmen, dass sich ihre Lebensqualität erhöht und Depressionen verringert werden."

Die Forscher hatten 240 Frauen mit nicht-metastasiertem Brustkrebs, also einem Tumor ohne Tochtergeschwulste, untersucht, deren Erkrankung kurz zuvor diagnostiziert worden war. Eine Gruppe nahm nach der Operation an einem 10-wöchigen Stress-Management-Programm teil, die andere Gruppe erhielt einen eintägigen Kurs zur Selbsthilfe. Darüber hinaus vermerkten die Forscher, was die Frauen über ihre körperliche Aktivität berichteten.

Schon in vorangegangenen Untersuchungen konnten die Wissenschaftler zeigen, dass Stress-Management-Programme die Brustkrebs-Behandlung verbessern. In diesen Kursen lernen die Teilnehmer, Stress zu erkennen, besser mit ihm umzugehen und ihn zu vermeiden. Die jetzige Studie macht deutlich, dass mit körperlicher Aktivität zusätzliche positive Effekte erzielt werden können.

hh

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