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Elektronenmikroskopische Aufnahme eines Birkenpollens

Aggressive Pollen: Unter dem Elektronenmikroskop betrachtet, mutet dieser Birkenpollen wie eine Seemine an.
© TU München

Mi. 23. Mai 2012

Heuschnupfen: unterschiedlich aggressive Pollen derselben Pflanze

Manche Pollen sind sehr viel aggressiver als andere, obwohl beide von derselben Pflanzenart stammen. Dies zeigen Untersuchungen europäischer Forscher unter der Leitung der TU München. Sie hatten das Allergie-auslösende Potenzial der Pollen von Birke, Gras und Olivenbäumen, den drei Hauptauslöser für Heuschnupfen in Europa, untersucht.

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Heuschnupfen-Geplagte reagieren auf bestimmte Pollentypen mit unterschiedlichen allergischen Reaktionen. Aber auch das Allergie-auslösende Potenzial der Pollen unterscheidet sich, berichten die Wissenschaftler in der Zeitschrift Atmospheric Environment. Abhängig von der Jahreszeit und der Region, produzieren die Pollen verschiedenen Mengen an bestimmten Eiweißstoffen, die letztlich für die Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems ausschlaggebend sind.

Von Finnland bis Italien und von Spanien bis Litauen hatten Forscher an 13 europäischen Instituten die drei Hauptverursacher von Heuschnupfen unter die Lupe genommen. Bis heute gibt es für Allergiker nur einen Weg um abzuschätzen, wie stark sie in Mitleidenschaft gezogen werden: Die Messungen der Pollen-Konzentration in der Luft. Diese Methode gibt allerdings keine Auskunft darüber, wie aggressiv die Pollen tatsächlich sind.

hh

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