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Anzeige eines medizinischen Geräts auf der Intensivstation

Die besonderen Umstände auf Intensivstationen setzen Frauen mehr zu als Männern.
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Intensivstation belastet Frauen mehr

Frauen leiden nach einer Behandlung auf einer Intensivstation häufiger unter einer sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung als Männer. Eine gezielte Nachbehandlung kann Folgeerkrankungen allerdings vermindern.

Frauen leiden nach einer Behandlung auf einer Intensivstation doppelt so häufig unter Angst, Depressionen und einer posttraumatischen Belastungsstörung wie Männer. Grund dafür sind nicht nur die schweren Krankheiten oder Unfälle, die die sie auf die Intensivstation gebracht haben. Auch die besonderen Umstände auf diesen Stationen sowie der lebensrettenden Maßnahmen tragen ihren Teil dazu bei.

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Wissenschaftler vom schwedischen Karolinska Universitätsklinikum in Solna und dem Karolinska Institut haben nun untersucht, inwieweit Patienten Nutzen aus einer Nachbetreuung ziehen. Frauen profitieren, Männer nicht – so lässt sich das Ergebnis kurz zusammenfassen. Frauen profitierten außerdem unterschiedlich stark. Je höher bestimmte Kennzahlen waren, die auf das Risiko für dauerhafte Beschwerden hinweisen, umso besser sprachen die Patientinnen auf die Betreuung an.

Die Nachbetreuung umfasste zwanglose Treffen mit einer Krankenschwester, einem Arzt und einem Physiotherapeuten, drei, sechs und zwölf Monate nach der Entlassung aus der Klinik. Die Patienten hatten außerdem Gelegenheit, die Intensivstation noch einmal zu besuchen. In schweren Fällen wurde eine psychiatrische Weiterbehandlung durchgeführt.

MP

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