Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Kaffee schützt das Gehirn

Aktuelles

Mutter und Tochter trinken Kaffee.

Wer es mit dem Kaffee nicht übertreibt, tut seinem Gehirn etwas Gutes.
© Yuri Arcurs - Fotolia

Do. 31. Mai 2012

Mäßiger Kaffee-Genuss senkt Schlaganfall-Risiko

Ein Tässchen in Ehren kann keiner verwehren: Das scheint zumindest für Kaffee zu gelten. Ein bis drei Tassen Kaffee am Tag können helfen, Schlaganfällen vorzubeugen, sagen Wissenschaftler von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und verweisen auf eine italienische Studie.

Anzeige

Das Forscher-Team um Lanfranco D'Elia von der Universität Neapel konnte in einem Vergleich verschiedener Studien mit insgesamt mehr als 442.000 Menschen zeigen, dass Studienteilnehmer, die täglich ein bis drei Tassen Kaffee tranken, seltener einen Schlaganfall erlitten als andere. Der Kaffee hatte ihr Schlaganfall-Risiko gesenkt. Dies gilt zumindest für gesunde Menschen. Wer unter einer Herzkrankheit leide, müsse vorsichtiger sein, so D'Elia. Hier seien die Ergebnisse widersprüchlich. Bei Studienteilnehmern, die mehr als sechs Tassen pro Tag tranken, konnte keine schützende Wirkung festgestellt werden.

Woran es liegt, dass sich mäßiger Kaffee-Konsum positiv auf das Schlaganfall-Risiko auswirkt, ist noch unklar. Hier könnten antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften ins Spiel kommen, so ein Erklärungsansatz von Professor Martin Grond von der DSG. Kaffee könnte aber auch die Dehnbarkeit der Arterien verbessern und die Empfindlichkeit gegenüber Insulin erhöhen.

hh

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Fisch schützt vor Herzkrankheiten

Arten, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, stehen am besten zweimal pro Woche auf dem Tisch.

Ehe: Streit schadet der Gesundheit

Spannungen mit dem Partner wirken sich negativ auf die Gesundheit aus.

Depression häufig bei Hashimoto

Depressionen und Angst können mit einer Erkrankung der Schilddrüse zusammenhängen.

Darm: Joghurt dämpft Entzündungen

Möglicherweise könnte dieser Effekt helfen, Darm-Erkrankungen vorzubeugen.

Antibiotika verändern, wie Impfungen wirken

Die Medikamente greifen offenbar in den Aufbau der Immunabwehr ein.

Ingwer lindert Erbrechen bei Kindern

Eine Studie zeigt einen guten Effekt der asiatischen Wurzel bei Magen-Darm-Infekt.

Darmflora mischt bei Arteriosklerose mit

Bestimmte Darmbakterien sind offenbar an der Entstehung der Arterienverkalkung beteiligt.

Kohlenhydrate bei Diabetes minimieren?

Forscher haben einen alten Ansatz für die Therapie von Typ 1-Diabetes aufgegriffen.

Fast Food mindert die Fruchtbarkeit

Frauen, die oft Burger & Co essen, brauchen offenbar länger, um schwanger zu werden.

Ernährung beeinflusst Menopause

Bestimmte Lebensmittel verschieben offenbar das Einsetzen der Wechseljahre.

Was ist an Krebs-Mythen dran?

Über mögliche Risikofaktoren kursieren Gerüchte, für die es keine Beweise gibt.

Männer: Was der Händedruck verrät

Die Stärke des Händedrucks verrät einiges über den Beziehungsstatus eines Mannes.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Anzeige

Typ 2 Diabetes: Umfrage zu Risiken

Sie sind an Typ 2 Diabetes erkrankt? Was wissen Sie über Ihr Herzrisiko? Das will die International Diabetes Federation (IDF) in einer groß angelegten, globalen Umfrage herausfinden. Jetzt teilnehmen!
Mehr erfahren

Anzeige

Service

Zum NAI-Gewinnspiel Zum NAI-Portal

Themenspecial: Diabetes

Frau mit Hut im GrünenIm Themenspecial Diabetes lesen Sie aponet.de viel Wissenswertes rund um die Behandlung von Diabetes: Viele Informationen, Checklisten, Selbsttests und eine Umfrage speziell für Typ-2-Diabetiker.

Alle weiteren Specials in der Übersicht finden Sie hier.

Wissen

Arzneimitteldatenbank

Informationen zu Arzneimitteln, Beschwerden oder Wirkstoffen.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen