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Pummeliges Kleinkind

Schuld an den Speckröllchen von Kaiserschnitt-Kindern könnte eine andersartige Darmflora sein.
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Do. 24. Mai 2012

Kaiserschnitt-Kinder werden häufiger dick

Kinder, die durch einen Kaiserschnitt das Licht der Welt erblicken, haben ein höheres Risiko, krankhaftes Übergewicht zu entwickeln, als Kinder, die auf natürlichem Weg geboren werden. Das berichten amerikanische Forscher auf der Webseite des Fachblatts Archives of Disease in Childhood.

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In ihrer Studie verdoppelte sich bei Kaiserschnitt-Kindern bis zum Alter von drei Jahren die Quote für Fettleibigkeit, medizinisch Adipositas genannt. Knapp 16 Prozent der Kinder waren mit drei Jahren fettleibig, dagegen nur 7,5 Prozent der Kinder, die normal geboren wurden. Kaiserschnitt-Kinder hatten mit drei Jahren einen höheren Body-Mass-Index und höhere Werte bei der Hautfaltendickenmessung, einer Methode, mit der der Körperfettanteil bestimmt wird.

Eine mögliche Ursache für das höhere Adipositas-Risiko der Kaiserschnitt-Kinder liege in der unterschiedlichen Darmflora, vermuten die Wissenschaftler. Diese kann je nach Geburtsweg verschieden aufgebaut sein. Manche Darmbakterien könnten zu starkem Übergewicht beitragen, indem sie mehr Energie aus der Nahrung ziehen als andere. Darüber hinaus könnten die Bakterien Zellen dazu anregen, entzündliche Prozesse zu fördern, Fett zu speichern und weniger auf Insulin anzusprechen, lauten mögliche Erklärungen der Autoren.

hh

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