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Zuschauer beim Open-Air Konzert

Jetzt startet die Saison für Open-Air-Konzerte. Wer schlau ist, nimmt sich Gehörschutz mit.
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Sa. 26. Mai 2012

Viele Konzert-Besucher klagen über Hörverlust

Britpop, Hip-Hop oder Heavy Metal: Die Open-Air-Saison ist gestartet und viele freuen sich auf laute Musik unter freiem Himmel – nur die Ohren nicht. Bei einer Studie mit Teenagern hatten 72 Prozent nach einem Konzert ein schlechteres Hörvermögen, berichten amerikanische Forscher.

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Auch vom Gefühl her meinte etwa die Hälfte der getesteten Konzertbesucher, dass sie nach dem Konzert nicht mehr so gut hören würden wie vorher. 25 Prozent berichteten von Ohrgeräuschen, wie sie bei Tinnitus auftreten, oder einem Klingeln im Ohr.

Dabei könnte schon ein einfacher Gehörschutz, den es zum Beispiel in Apotheken gibt, helfen. Doch obwohl sie sogar dazu ermutigt wurden, verwendeten nur drei der 29 Studienteilnehmer angebotene Ohrenstöpsel, sagt Jennifer Derebery vom House Research Institute in Los Angeles. "Wir müssen annehmen, dass dies ein typisches Verhalten von Konzertbesuchern im Teenageralter ist", sagte die Forscherin.

Der Hörverlust, wie er nach einem Rockkonzert auftreten kann, verschwindet meist innerhalb von 16-48 Stunden wieder. "Teenager sollten sich allerdings bewusst sein, dass sogar schon eine einzige Lärmbelastung, etwa durch ein Konzert, zu Hörschäden führen kann", warnte Derebery. Bei Musikfans, die ihre Ohren häufiger lauten Geräuschen über 85 Dezibel aussetzen, können die kleinen Haarzellen im Innenohr geschädigt werden, und der Hörverlust kann dauerhaft bestehen bleiben.

hh

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