Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Kaffee schützt vor Darmkrebs

Aktuelles

Espresso-Tasse wird befüllt

Wer täglich etwas Kaffee trinkt, hat ein geringeres Risiko an Darmkrebs zu erkranken.
© S Hagebusch - Fotolia.com

Fr. 15. Juni 2012

Kaffee schützt vor Darmkrebs

"C-a-f-f-e-e, trink etwas mehr Kaffee!", müsste es in dem alten Liedtext eigentlich heißen. Denn: Wer täglich einige Tässchen davon trinkt, hat ein geringeres Risiko an Darmkrebs zu erkranken, berichten Forscher im Fachmagazin American Journal of Clinical Nutrition.

Anzeige

Ihre Erkenntnisse stammen aus einer Daten-Analyse von rund 490.000 Männern und Frauen, von denen etwa jeder Sechste mehr als vier Tassen Kaffee pro Tag konsumierten. Verglichen mit konsequenten Kaffee-Verweigerern, hatten sowohl diejenigen, die täglich vier bis fünf Tassen Kaffee tranken, als auch jene, die noch mehr Tassen am Tag konsumierten, ein geringeres Risiko für Darmkrebs. Dies galt besonders für Tumore im ersten Teil des Dickdarms. Der positive Effekt stellte sich auch bei entkoffeiniertem Kaffee ein, allerdings nicht bei Tee, schreiben die Forscher.

Über einen Zeitraum von durchschnittlich etwa 10 Jahren hatten sich bei einem Teil der Studienteilnehmer bösartige Tumore im Darm entwickelt. Bei 2.863 Personen waren Bereiche im ersten Teil des Dickdarms, dem sogenannten aufsteigenden und querverlaufenden Dickdarm betroffen, bei 1.993 Personen Bereiche im absteigenden Dickdarm und bei weiteren 1.874 Personen befanden sich die Tumore im Mastdarm, dem letzten Teil des Dickdarms.

hh

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Heißes Öl verschmutzt die Raumluft

Öl, das beim Braten aus der Pfanne spritzt, kann nicht nur der Haut schaden.

Weniger Sonne, mehr Rachitis-Patienten?

Ein Mangel an Vitamin D führt zu einer Verformung der Knochen.

Hundebesitzer leben länger

Vor allem die Gesundheit von Singles profitiert, wenn ein Vierbeiner im Haushalt lebt.

Lässt sich Typ-1-Diabetes heilen?

Bei Mäusen ist es bereits möglich, die Zuckerkrankheit rückgängig zu machen.

Wer raucht und trinkt, sieht älter aus

Alkohol und Zigaretten verändern unser Aussehen, wie eine neue Studie zeigt.

Fernsehen erhöht Thrombose-Risiko

Je mehr Zeit wir vor dem Fernseher sitzen, desto höher ist die Gefahr für ein Blutgerinnsel.

Warum Kopfschmerzen so quälend sind

Das Schmerzempfinden hängt auch mit unseren Emotionen zusammen.

Diese Lebensmittel beugen Diabetes vor

Antioxidantien verringern offenbar das Risiko für die Zuckerkrankheit.

Hitzewellen töten auf 27 Arten

Forscher haben analysiert, wie tödlich Hitze für den menschlichen Körper ist.

Wie ein Bakterium zu Magenkrebs führt

Eine Infektion mit Helicobacter pylori kann weitreichende Folgen haben.

Diabetes: Typ 3c wird oft nicht erkannt

Viele Patienten erhalten fälschlicherweise die Diagnose Typ-2-Diabetes.

Wann wir uns geliebt fühlen

Kleine Gesten sind einer Umfrage zufolge viel wichtiger als große Romantik.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen