Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Übergewicht belastet Mathe-Noten

Aktuelles

Kind schreibt mit Kreide an der Tafel.

Rechnen gehört ab der 1. Klasse zu den Hauptfächern in der Schule.
© Christian Schwier - Fotolia

Do. 14. Juni 2012

Übergewicht belastet Mathe-Noten

Extremes Übergewicht ist nicht nur schlecht für die Gesundheit, sondern auch für die schulische Leistung von Kindern, sagen US-amerikanische Wissenschaftler. Das Fazit ihrer Studie: Schlechte Mathe-Noten und Übergewicht gehen Hand in Hand.

Anzeige

In einer Studie mit weit über 6.000 Kindern konnten die Forscher zeigen, dass sich diejenigen, die schon im Kindergarten extrem übergewichtig waren, ab dem ersten Schultag mit dem Rechnen schwer taten. Dieser Zusammenhang änderte sich auch bis zur fünften Klasse nicht, berichten die Wissenschaftler im Fachjournal Child Development. Jungen, die erst später, in der dritten oder fünften Klasse, an Gewicht zulegten, schnitten dagegen in den Mathe-Tests nicht schlechter ab als andere. Bei Mädchen waren die Ergebnisse weniger eindeutig.

Darüber hinaus fanden die Forscher heraus, dass von klein auf übergewichtige Mädchen geringere soziale Fähigkeiten besaßen. Dies könnte zum Teil ihre schlechteren Ergebnisse im Rechnen erklären. Allgemein fühlten sich sehr dicke Kinder oft trauriger, einsamer und ängstlicher als ihre normalgewichtigen Klassenkameraden. Solche negativen Gefühle könnten ebenfalls zu einer schlechteren Leistung beitragen, vermuten die Forscher.

hh

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Rauchstopp stellt die "Uhr" zurück

Herz und Kreislauf erholen sich vom Rauchen, aber es dauert seine Zeit.

Neues Kontrastmittel macht MRT sicherer

Das Mittel auf Basis von Mangan scheidet der Körper schneller wieder aus.

Nachtschichten sind krebserregend

Ein Expertengremium untermauert diesen Zusammenhang mit neuen Daten.

Schwangerschaft: Wie Stress das Baby prägt

Hat die werdende Mutter viel Stress, kann das beeinflussen, wie sich die Nerven ihres Babys entwickeln.

Alzheimer: Müdigkeit als erstes Symptom

Die Erkrankung beginnt oft mit Schlafbedürfnis, Forscher wissen jetzt auch, warum das so ist.

Gelenkflüssigkeit verursacht Schmerz

Arthrose-Patienten quält offenbar nicht allein der Verschleiß ihrer Gelenke.

Therapie gegen Ebola in Sicht

Eine Studie im Kongo verlief so gut, dass sie vorzeitig abgebrochen werden konnte.

Überlebensvorteil dank Tumor-Bakterien

Beim Krebs der Bauchspeicheldrüse scheinen bestimmte Keime eine wichtige Rolle zu spielen.

Schlechter Schlaf: Was hält uns wach?

Alkohol, Koffein, Nikotin - Forscher haben untersucht, welche Substanzen den Schlaf stören.

Krafttraining lindert Schaufensterkrankheit

Betroffene leiden beim Gehen oft unter heftigen krampfartigen Schmerzen.

Depression bei jungen Patienten behandeln

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Psychotherapie besser hilft als Antidepressiva.

Tripper einfach aushungern?

Eine neue Therapie könnte eine Alternative zu Antibiotika sein, die immer häufiger versagen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen