Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Aktiver Schulweg reduziert Übergewicht

Aktuelles

Schlanker Jugendlicher mit Rucksack

Auch wenn dieser Schüler kein Problem mit Übergewicht hat: Schon ein wenig Bewegung, wie zum Beispiel täglich zur Schule laufen, kann Fettleibigkeit entgegenwirken.
© vlorzor - Fotolia

Mo. 30. Juli 2012

Jugendliche: Aktiver Schulweg reduziert Fettleibigkeit

Schüler sollten lieber zur Schule laufen oder radeln anstatt sich fahren zu lassen oder den Bus zu nehmen. Allein das könne schon positive Auswirkungen auf das Gewicht von fettleibigen Jugendlichen haben. So das Ergebnis eines US-Forscherteams, das die Zusammenhänge von Körpergewicht und Bewegung bei Schülern untersucht hatte.

Anzeige

Für ihre Untersuchungen haben die Wissenschaftler aus New Hampshire und New York, USA, Telefoninterviews mit 1718 Schülern aus Vermont und New Hampshire und deren Eltern durchgeführt. Sie fragten, ob und wie sie an außerschulischen Sportangeboten teilnahmen, wie sie ihren Schulweg absolvierten, wie sie sich ernährten, wie viel Zeit sie vor dem Fernseher oder Computer verbrachten und wie viel sie wogen. Dabei erwies sich beinahe jeder dritte Jugendliche als übergewichtig oder fettleibig.

Die Auswertung der Befragungen legt zudem nahe, dass stark übergewichtige Schüler, die Häufigkeit ihrer Fettleibigkeit durch einen aktiven Schulweg um etwa 22 Prozent senken könne. Sie müssten nur etwa viermal die Woche zur Schule laufen oder sich aufs Fahrrad schwingen.

Bei der Befragung zeigte Mannschaftssport in der Schule übrigens einen noch positiveren Effekt auf starkes Übergewicht. Er verhindere nicht nur die Entstehung von Fettleibigkeit, sondern helfe auch "nur" übergewichtigen Jugendlichen beim Abnehmen, so die Forscher. In der Studie kam Fettleibigkeit um etwa 26 Prozent seltener vor, wenn die Jugendlichen ein Jahr lang in zwei Sport-Mannschaften trainiert hatten.

FW/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Schnupfen-Sekret gibt Hinweis auf Erreger

Ein einfacher Test könnte zeigen, ob es sich um einen viralen oder bakteriellen Infekt handelt.

Parodontitis deutet auf Diabetes hin

Je schwerer die Entzündung, desto höher ist das Risiko für die Zuckerkrankheit.

Was bringt eine Testosteron-Therapie?

Forscher warnen: Dem Nutzen stehen auch Risiken gegenüber.

Fettes Essen schadet dem Körper sofort

Schon eine fettreiche Mahlzeit verändert den Zuckerstoffwechsel.

Was schützt wirklich vor Mückenstichen?

Forscher haben diverse Produkte zur Insektenabwehr getestet.

Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Ein Impfstoff mit lebendigen Erregern verspricht einen vollständigen Schutz.

Vitamin D schützt vor Erkältung und Grippe

Eine regelmäßige Einnahme halbiert das Risiko für einen akuten Atemwegsinfekt.

Immuntherapie: Zwei Jahre sind zu wenig

Eine länger andauernde Behandlung lindert Heuschnupfen-Symptome besser.

Mittelmeerkost schützt das Herz

Vor allem eine Extraportion Olivenöl wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus.

Fischöl hilft bei allergischem Asthma

Für den positiven Effekt sind die Omega-3-Fettsäuren verantwortlich.

Sorgen Entzündungen für Depressionen?

Forscher haben einen neuen Ansatz zur Behandlung von Depressionen gefunden.

Woher kommen die Rückenschmerzen?

Durch einige Hinweise lässt sich eingrenzen, wo die Ursache für die Schmerzen liegt.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen