Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Parkinson früher erkennen

Aktuelles

Mann

Parkinson im Frühstadium und noch vor dem Ausbruch erkennen - das gelingt offenbar mit einem Hirnultraschall.
© mauritius images

Mi. 18. Juli 2012

Parkinson früher erkennen

Jedes Jahr erkranken 13.000 Menschen neu an Parkinson. Mittels Ultraschalluntersuchungen soll die Krankheit noch vor ihrem Ausbruch erkannt werden. Nur dann ist eine nervenschützende Arzneimittel-Therapie erfolgversprechend.

Anzeige

Für eine effektive Behandlung der Parkinson-Krankheit ist es nötig, möglichst früh mit der medikamentösen Therapie zu beginnen. Bisher gehen etwa 30 bis 70 Prozent der Dopamin-produzierenden Nerven verloren, bis die Krankheit diagnostiziert wird.

Mit Hilfe eines Hirnultraschalls, fachsprachlich transkranielle Sonografie, soll eine Diagnose zukünftig früher möglich sein. Das sagen Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin. "Der Hirnultraschall ist – neben motorischen Tests und der Prüfung der Riechfähigkeit – eine einfach anwendbare und kostengünstige Methode, um die Krankheit im Frühstadium zu entdecken", sagt Professor Uwe Walter, stellvertretender Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Rostock.

Sinnvoll ist die Untersuchung für Personen mit Verwandten, die an Parkinson erkrankt sind, Personen die an Depressionen oder Schlafstörungen leiden oder bereits einen eingeschränkten Geruchssinn haben. Jedoch fehlen zurzeit noch Medikamente, die die Nerven schützen und den Prozess der Zerstörung aufhalten.

FW

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Mehr Schlaganfälle durch Cannabis?

Das gilt vor allem, wenn Cannabis in großen Mengen konsumiert wird.

Lebensmittel besser kennzeichnen?

Viele Menschen können mit den Kalorien- oder Nährwertangaben nicht viel anfangen.

Unser Körper altert in drei Phasen

Mit 34, 60 und 78 Jahren geschehen die größten Veränderungen.

Essen im Takt der biologischen Uhr

Die Mahlzeiten an die Tageszeit anzupassen, bringt vor allem für Diabetiker Vorteile.

Hohes Cholesterin ist riskant für Jüngere

Für Menschen unter 45 Jahren bedeutet ein hoher Cholesterinspiegel ein besonderes Risiko.

OP-Infektionen mit Honig verhindern?

Manuka-Honig aus Neuseeland ist in der Lage, das Wachstum von Bakterien zu hemmen.

Neuropathie frühzeitig am Auge erkennen

Die Krankheit macht sich oft erst bemerkbar, wenn sie schon fortgeschritten ist.

Politik kann Todesfälle durch Krebs senken

Strategien wie Werbeverbote für Zigaretten zeigen offenbar Wirkung.

Säureblocker nicht zu häufig einnehmen

Medikamente gegen Sodbrennen erhöhen das Risiko für Magen-Darm-Infekte deutlich.

Wie sich Bakterien im Haushalt verbreiten

Forscher haben multiresistente Keime in verschiedenen Haushalten verfolgt.

Glaukom: Schadet Feinstaub den Augen?

Luftverschmutzung erhöht offenbar das Risiko für ein Glaukom.

Viele Jugendliche bewegen sich zu wenig

Die wenigsten Teenager schaffen es, sich eine Stunde pro Tag zu bewegen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen