Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Weniger sitzen - länger leben

Aktuelles

Drei Menschen sitzen bei einer Besprechung.

Ob im Büro oder zu Hause: Einen großen Teil des Tages verbringt der Mensch im Sitzen.
© Picture-Factory - Fotolia

Di. 10. Juli 2012

Weniger sitzen - länger leben

Wer weniger sitzt und weniger Zeit vor dem Fernseher verbringt, kann bis zu zwei Lebensjahre dazu gewinnen. Das sagen US-amerikanische Forscher, die verschiedene Studien zusammenfassend ausgewertet haben.

Anzeige

Durchschnittlich 55 Prozent seiner wachen Tageszeit sitzt ein US-Amerikaner am Schreibtisch, auf dem Sofa, auf Stühlen, im Auto und so weiter. Wer es jedoch schafft, seine Sitzzeit auf weniger als drei Stunden täglich zu reduzieren, bekommt Lebenszeit geschenkt: ganze zwei zusätzliche Jahre. Das ermittelten die Wissenschaftler aus der Kombination von Daten von fünf Studien mit 167.000 Erwachsenen und der "Nationalen Ernährungs- und Gesundheitsbefragung", einer großen, repräsentativen Bevölkerungsumfrage. Wer das tägliche Fernsehen auf weniger als zwei Stunden beschränkt, kann das Leben beinahe um eineinhalb Jahre verlängern.

Die Autoren betonen, dass ihre Untersuchungen den Zusammenhang von Sitzen und Lebensdauer nicht abschließend beweisen. Menschen, die ein gesetzteres Leben führen, sterben nicht automatisch früher, denn Lebensdauer und -weise seien komplizierter und vielfältiger miteinander vernetzt, als dass man sie exakt berechnen könnte. Immerhin zeigen die Daten eine recht genaue Tendenz. Körperlich Aktive leben länger.

Fw/RF


Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

So müssen wir uns im Jahr 2050 ernähren

Die Essgewohnheiten der Menschen müssen sich radikal ändern, sagen Forscher.

Bewegung schärft das Gedächtnis

Wer körperlich aktiv ist, erkrankt seltener an Demenz.

MRT auch mit Kupferspirale möglich

Eine MRT-Untersuchung hat bei Frauen, die mit Spirale verhüten, keine Nebenwirkungen.

Von Brustkrebs- zu harmlosen Fettzellen

Forscher haben Krebszellen ausgetrickst und in harmlose Fettzellen umgewandelt.

Neuer Ansatz stoppt Brustkrebs-Metastasen

Wissenschaftler haben Wirkstoffe gefunden, die eine Metastasenbildung bei Brustkrebs verhindern können.

Wenn das Gehirn Lust auf Dopamin hat

Was und wie viel wir essen, haben wir offenbar nur zum Teil unter Kontrolle.

Hormontherapie gegen Kniearthrose?

Östrogen könnte bei Frauen in den Wechseljahren Schäden am Knorpel hemmen.

Spermienqualität gefährdet Embryo

Die Qualität des Spermas könnte das Risiko für eine Fehlgeburt erhöhen.

Beim metabolischen Syndrom Vitamin C

US-Forscher sind davon überzeugt, dass sich dadurch die Stoffwechsellage bessert.

Mehr Haustiere gleich weniger Allergien

Kontakt zu Haustieren scheint das Allergierisiko bei Kindern zu senken - und zwar je mehr Tiere, desto besser.

Fitness: 12-Tage-Plan für das neue Jahr

Jeden Tag eine neue Übung: So kommen Sie nach den Feiertagen wieder in Form.

Radeln reduziert den Bauchumfang

Sport lässt Fettpolster am Bauch schmelzen, die das Risiko für viele Krankheiten erhöhen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen