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Eier auf dem Frühstückstisch.

Eier: Sehen lecker aus, sollten dem Herzen zuliebe jedoch nicht so häufig verzehrt werden.
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Di. 14. August 2012

Arteriosklerose: Ab drei Eigelb wird's gefährlich

Wer regelmäßig Eigelb isst, tut seinem Herz-Kreislauf-System nichts Gutes. Kanadische Forscher halten es sogar für fast so schädlich wie Rauchen. Ihre Studie steht damit in scharfem Kontrast zur bisherigen Einschätzung eines mäßigen Konsums von Eiern.

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Die Forschergruppe stellte fest, dass ab dem 40. Lebensjahr die Ablagerungen in den Arterienwänden mit dem Alter stetig zunehmen. Der Prozess heißt medizinisch Arteriosklerose und gilt als Auslöser für Herzinfarkt und Schlaganfall. Bei Rauchern und Menschen, die häufig Eigelb aßen, schlug die Arteriosklerose jedoch in erheblich größerem Ausmaß zu. Regelmäßiger Eidotter-Verzehr wirkte etwa zwei Drittel so schädlich wie der bekannte Risikofaktor Rauchen. Das galt besonders für die Studienteilnehmer, die drei oder mehr Eidotter pro Woche aßen.

"Der oft wiederholte Satz 'Eier sind ein Teil der gesunden Ernährung gesunder Menschen' hat viel Verwirrung gestiftet", sagt der Studienleiter Dr. David Spence. Es sei lange bekannt, dass eine hohe Cholesterin-Aufnahme Herz-Kreislauf-Krankheiten begünstigt und Eidotter enthielten nun einmal viel Cholesterin. "Wir haben bewiesen, dass sich mit zunehmendem Alter nach und nach Beläge in den Arterien aufbauen. Eidotter beschleunigt diesen Prozess fast so stark wie Rauchen." Auf lange Sicht sei Eigelb "nicht OK". Er empfiehlt daher Menschen mit hohem Herz-Kreislauf-Risiko, auf den regelmäßigen Ei-Genuss zu verzichten. An seiner Studie hatten 1231 Frauen und Männer teilgenommen, die durchschnittlich etwa 61 Jahre alt waren.

RF

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