Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Großer Freundeskreis macht glücklich

Aktuelles

Befreundete Pärchen beim Dinner

Freunde machen glücklich, viele Freunde machen glücklicher. Diese Losung scheint zumindest für Menschen im mittleren Alter zu gelten.
© Andres Rodriguez - Fotolia

Do. 23. August 2012

Ein großer Freundeskreis macht glücklich

Ein großer Freundeskreis trägt enorm zum Wohlbefinden bei, besonders bei Menschen im mittleren Alter. Dies gilt für Männer und Frauen gleichermaßen, so das Ergebnis einer britischen Studie. Der Kontakt zu Verwandten ist indes vor allem für Männer wichtig.

Anzeige

Ein britisches Wissenschaftsteam der Universitäten von London, Manchester und Essex hatte die Aussagen von mehr als 6.500 Briten analysiert, die 1958 geboren worden waren. Mit 45 Jahren hatte jeder siebte abgesehen von der nächsten Familie keinen Kontakt zu anderen Verwandten. Jeder zehnte sagte, er habe keine Freunde. Dagegen gaben vier von zehn Männern an, mehr als sechs Freunde regelmäßig zu treffen. Bei den Frauen war es sogar jede Dritte.

Mit 50 Jahren zeigte sich, dass die Zahl der Freunde deutlich mit dem seelischen Wohlbefinden zusammenhing. Dies gelte besonders für Frauen, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Journal of Epidemiology and Community Health. Unabhängig von Partnerschaft, Arbeit oder vorangegangenen psychischen Problemen, waren Menschen mit einem kleineren Freundeskreis weniger zufrieden, als jene, die mit 45 Jahren zehn oder mehr Menschen zu ihren Freunden zählten und regelmäßig trafen. Bei Männern wirkte sich auch die Nähe zu Verwandten positiv auf das Wohlbefinden aus – wenn auch nicht so stark wie der Kontakt zu Freunden.

hh

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Wer Steak durch Fisch ersetzt, lebt gesünder

Vor allem Männer über 50 und jüngere Frauen würden davon profitieren.

10 Jahre jünger durch Kreuzworträtsel

Wer sich regelmäßig mit Rätseln beschäftigt, hält sein Gehirn fit.

Zusatzstoff E171 stört die Darmflora

Der Farbstoff steckt vor allem in Kaugummis, Zahnpasta oder Mayonnaise.

Babys Gehirn profitiert von Nüssen

Essen Mütter in der Schwangerschaft viele Nüsse, entwickelt sich das Gehirn ihrer Kinder besser.

Kaffee: Nicht mehr als 6 Tassen pro Tag

Bei mehr Tassen Kaffee steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Zungenschrittmacher bessert den Blutzucker

Bei Schlafapnoe profitiert nicht nur der Schlaf, sondern auch der Stoffwechsel von diesem Implantat.

Blutzucker-Mittel lindert Fibromyalgie

Die Schmerzerkrankung könnte mit Problemen mit dem Zuckerstoffwechsel zusammenhängen.

Weniger Sex in britischen Betten

Eine britische Studie zeichnet ein trauriges Bild für das Liebesleben in Großbritannien.

Herzpatienten: Keine Angst vor dem Defi

Mit einer speziellen Schulung kommen Patienten besser mit ihrem implantierten Defibrillator zurecht.

Eltern unterschätzen das Übergewicht

Wiegen Kinder zu viel, nehmen viele Eltern und Ärzte das nicht wahr.

Warum Geruchstests Leben retten könnten

Ein nachlassender Geruchssinn deutet auf einen vorzeitigen Tod hin.

Hoher Ruhepuls ist ein Risiko

Mit jedem zusätzlichen Schlag pro Minute erhöht sich die Gefahr für einen vorzeitigen Tod.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen