Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Kaffee lindert Parkinson-Symptome

Aktuelles

Mann mit Kaffeetasse

Kaffee beugt Parkinson nicht nur vor, sondern hilft auch jenen, die schon erkrankt sind.
© Robert Kneschke - Fotolia

Do. 02. August 2012

Kaffee lindert Parkinson-Beschwerden

Kaffee ist nicht nur etwas zum Genießen, man sagt ihm auch nach, dass er der Parkinson-Erkrankung vorbeugen kann. Jetzt haben Wissenschaftler aus den USA festgestellt, dass Kaffee sogar Menschen nutzen kann, die schon an Parkinson erkrankt sind.

Anzeige

Aus ihrer, in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Neurology veröffentlichten Studie geht hervor, dass zwei bis drei Tassen Kaffee am Tag zu einer leichten Verbesserung der Parkinson-Erkrankung führen. Die Patienten profitierten von dem Koffein-haltigen Getränk vor allem bei der Bewegungskontrolle. Die Geschwindigkeit der Bewegungen steigerte sich und die Steifigkeit ließ nach. Andere Symptome der Krankheit blieben dagegen unbeeinflusst: So half das Kaffee-Getränk nicht gegen die Tagesmüdigkeit. Auch die Lebensqualität besserte sich nicht, und Depression oder Schlafstörungen wurden nicht weniger.

Die Wissenschaftler hatten 61 Menschen mit Parkinson untersucht, die Symptome wie Tagesmüdigkeit und Bewegungsstörungen hatten. Die Hälfte der Studienteilnehmer erhielt über drei Wochen zweimal am Tag 100 Milligramm Koffein und danach drei Wochen lang zweimal am Tag 200 Milligramm. Dies entspricht zwei bis drei Tassen Kaffee am Tag.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Interessante Theorie zur Arteriosklerose

Deutscher Herzchirurg stellt die bisherige Lehrmeinung infrage.

Feinstaub kann Viren wecken

Nanopartikel aus Abgasen reaktivieren Krankheitserreger im Lungengewebe.

Asthma: neue Leitlinien geplant

Die Asthmatherapie wird genauer, individueller und flexibler als früher.

Biosensoren spüren Krankheiten auf

Tragbare Sensoren am Körper könnten zur Früherkennung vieler Krankheiten beitragen.

Yoga lindert Rückenschmerzen

Regelmäßige Übungen verbessern die Beweglichkeit und lindern Schmerzen.

Achillessehnenriss: OP nicht immer nötig

Auch eine konservative Behandlung mit abnehmbarem Schuh zeigt gute Ergebnisse.

Rotes Fleisch fördert Darmentzündungen

Mit kleinen Änderungen im Speiseplan lässt sich das Risiko jedoch senken.

Stottern: Hirn schlecht durchblutet

Forscher sind auf der Suche nach der Ursache für die Sprachstörung.

Säureblocker erhöhen die Infektionsgefahr

Magen-Darm-Keime haben es leichter, wenn Medikamente die Magensäure reduzieren.

Hörverlust durch Eisenmangel?

Ein Mangel kann zu Blutarmut führen und weitreichende Folgen haben.

JQ1 lässt Hodenkrebs schrumpfen

Ein neuer Arzneistoff wirkt im Tierversuch bei schwer behandelbaren Krebsformen.

Arzneistoff-Duo dreht Krebs den Saft ab

Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Diabetesmittel Metformin.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen