Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Kakao senkt den Blutdruck

Aktuelles

Kakaobohnen und Kakaopulver

Gesunde Bohnen: Bestimmte Inhaltsstoffe der Kakaobohne können helfen, den Blutdruck zu senken.
© photocrew - Fotolia

Mi. 15. August 2012

Kakao senkt den Blutdruck

Bestimmte Inhaltsstoffe der Kakaobohne können helfen, den Blutdruck zu senken. Dies berichten australische Forscher. Sie hatten Ergebnisse aus Kurzzeit-Studien miteinander verglichen, in denen die Studienteilnehmer täglich festgelegte Mengen an dunkler Schokolade oder Kakaopulver zu sich genommen hatten.

Anzeige

Die Stoffe, um die es sich handelt, sind die Flavanole. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind in bestimmten Lebensmitteln, besonders in grünem und schwarzem Tee, manchen Obstsorten, sowie in dunkler Schokolade und Kakao enthalten. Flavanole können die Bildung von Stickstoffmonoxid im Körper fördern, welches sich wiederum positiv auf die Blutgefäße und den Blutdruck auswirke, schreiben die Wissenschaftler in The Cochrane Library. Im Mittel sank der Blutdruck innerhalb von zwei bis acht Wochen durch Flavanol-reiche Schokolade oder Kakao leicht um 2 bis 3 mmHg.

Dass es zwischen Kakao und Blutdruck einen Zusammenhang geben könnte, haben Forscher erstmals bei Untersuchungen der Ureinwohner der mittelamerikanischen San Blas Insel entdeckt. Dort trinken die Menschen täglich Flavanol-reichen Kakao und haben unabhängig vom Alter einen normalen Blutdruck.

Schlecht für Schokoladenfreunde: Genaue Angaben zur Dosierung, wie etwa ein Teelöffel Kakaopulver oder ein Riegel dunkle Schokolade pro Tag, lassen sich aus den Studien nicht ableiten. Abhängig von Kakao-Verarbeitung und Schokoladentyp können die Flavanol-Konzentrationen in den Kakao- und Schokoladeprodukten stark variieren, so die australischen Wissenschaftler.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Krankheiten durch Hirnscans erkennen

Migräne, Depressionen und andere neurologische Krankheiten könnten sich auf diese Art feststellen lassen.

Wie Ehrenamt gegen Einsamkeit hilft

Nach dem Tod des Partners tut es vielen Senioren gut, sich sozial zu engagieren.

Immunsystem reagiert auf Placebos

Patienten, deren Immunsystem unterdrückt werden muss, profitieren von Placebos.

Nüsse schützen vor Vorhofflimmern

Je mehr Nüsse pro Woche gegessen werden, desto geringer ist das Risiko.

Zu viel Sitzen schadet dem Gehirn

Langes Sitzen wirkt sich auf eine Hirnregion aus, die für das Gedächtnis wichtig ist.

Auch wenig Alkohol raubt Lebensjahre

Wie viele Drinks pro Woche noch als sicher gelten, haben britische Forscher untersucht.

Weibliche Figur schützt vor Diabetes

Hüftgold könnte Frauen vor der Zuckerkrankheit bewahren.

Bluthochdruck: Lieber Pillen statt Sport

Die meisten Patienten würden zur Behandlung am liebsten Medikamente nehmen oder Tee trinken.

Brustkrebstherapie gefährlich fürs Herz?

Forscher sind zu einem überraschenden Ergebnis gekommen.

Bluttest deckt Alzheimer-Risiko auf

Der Test erkennt die Krankheit schon bei Personen, die noch keine Symptome haben.

COPD: Tai Chi hilft der Lunge

Die chinesische Kampfkunst lindert COPD-Symptome und steigert die Lebensqualität.

Sind Nudeln doch besser als ihr Ruf?

Eine neue Studie zeigt, dass Nudeln zu Unrecht als Dickmacher gelten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen