Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Stiller Killer Bluthochdruck

Aktuelles

Älterer Mann

Bluthochdruck wird vom Patienten oft nicht bemerkt, kann aber Blutgefäße, Herz und viele andere Organe schädigen.
© Nejron Photo - Fotolia

Mo. 15. Oktober 2012

Stiller Killer Bluthochdruck

Bluthochdruck ist der Risikofaktor Nummer eins für Herz- oder Nierenleiden und vor allem für den gefürchteten Schlaganfall. Die Neue Apotheken Illustrierte informiert in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Oktober 2012 ausführlich über das Thema.

"Wer seinen Blutdruck senkt, reduziert sein Risiko für viele Erkrankungen. Bereits kleine Änderungen verbessern das Krankheitsrisiko deutlich", informiert Professor Dr. Ulrich Laufs, Leitender Oberarzt am Universitätsklinikum des Saarlandes. Doch die beste Therapie hilft nichts, wenn Patienten sie nicht konsequent anwenden. "Rund jeder zweite Patient nimmt seine blutdrucksenkenden Arzneimittel nicht wie vorgesehen ein", sagt Laufs.

Anzeige

Die regelmäßige Einnahme von Arzneimitteln genügt nicht. Auch ein gesünderer Lebensstil gehört zur Therapie und lässt den Blutdruck sinken. So wirkt es sich günstig aus, sich von überflüssigen Kilos zu trennen. Das nimmt den Druck aus den Blutgefäßen. Besonders gut gelingt dies mit der sogenannten Mittelmeerdiät. Wesentlicher Pluspunkt dieser Form der Ernährung: das Olivenöl. Es enthält Omega-3-Fettsäuren, die helfen, erhöhte Blutfettwerte zu normalisieren. Auch zu viel Kochsalz in der Nahrung treibt bei vielen Menschen den Blutdruck in die Höhe. Deshalb das Salz beim Kochen durch Kräuter ersetzen.

Dreimal pro Woche Ausdauersport wie Nordic Walking oder Schwimmen senken den Blutdruck um weitere 5 bis 10 mm Hg. Zudem hilft die regelmäßige Einnahme verschiedener Pflanzenextrakte, den Blutdruck zu senken. Positive Wirkungen werden Extrakten von Knoblauch, Zwiebeln und Bärlauch zugeschrieben. Entsprechende Präparate gibt es in der Apotheke.

NAI

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Anti-Aging-Pille rückt in greifbare Nähe

Der Wirkstoff soll altersbedingte DNA-Schäden reparieren.

Empathie dämmt Krankheiten ein

Forscher haben untersucht, wie sich die Ausbreitung von Infekten stoppen lässt.

Tiefe Hirnstimulation lindert Depressionen

Die Therapie zeigt bei schweren, bislang nicht behandelbaren Depressionen gute Erfolge.

Teetrinken schützt vor geistigem Abbau

Wer täglich eine Tasse trinkt, senkt sein Risiko für Demenz deutlich.

Tumore erhöhen das Thrombose-Risiko

Forscher sind der Ursache für diese häufige Komplikation auf den Grund gegangen.

Lässt sich Diabetes rückgängig machen?

Eine Kombination aus drei Maßnahmen könnte das Fortschreiten der Zuckerkrankheit aufhalten.

Herzstillstand durch Schmerzmittel?

Diclofenac und Ibuprofen erhöhen das Risiko deutlich, wie eine neue Studie zeigt.

Kinder verlängern das Leben

Für ein Elternteil gilt das offenbar besonders, wie eine neue Studie zeigt.

Mobbing hat Folgen für die Gesundheit

Psychischer Stress im Kindesalter erhöht das Risiko für diverse Krankheiten.

Wie viel Sonne braucht der Körper?

Forscher haben ermittelt, wie viel Sonne nötig ist, um genug Vitamin D zu bilden, ohne dabei die Haut zu schädigen.

Trauer hat viele Gesichter

Welche Gefühle bei Hinterbliebenen dominieren, hängt von zwei Faktoren ab.

7 Rücken-Tipps für den Arbeitsalltag

Das Patentrezept lautet: mehr Bewegung. Wie das klappt, lesen Sie hier.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen