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Schwangere steht mit einem Lachs in der Küche

Schwangere können leicht auf die empfohlene Menge an Omega-3-Fettsäuren kommen, indem sie regelmäßig Fisch essen.
© JackF - Fotolia

Fr. 16. November 2012

Fisch vertreibt den Baby-Blues

Viele Frauen sind nach der Geburt ihres Kindes anfällig für eine Wochenbettdepression. Kanadische Forscher haben jetzt herausgefunden, was in solchen Fällen helfen könnte. Ihr Rat für werdende Mütter: Esst mehr Fisch.

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Gerade schwangere Frauen haben häufig einen Mangel an Omega-3-Fettsäuren, berichten die Forscher in der Zeitschrift Canadian Journal of Psychiatry nach Sichtung der bisherigen Studien zu diesem Thema. Die Forschungsergebnisse aus 75 Studien deuten zudem darauf hin, dass zwischen einer Schwangerschaft, dem Blutpegel an Omega-3-Fettsäuren und der Ausschüttung von Serotonin im Gehirn – einem Hormon, das Stimmungen reguliert – ein enger Zusammenhang bestehen könnte.

Das Absinken des Omega-3-Pegels während der Schwangerschaft wird den Forschern zufolge unter anderem dadurch verursacht, dass die Fettsäuren von der Mutter an den Fötus und später an das gestillte Baby abgegeben werden. Selbst sechs Wochen nach der Geburt sei die Menge an Omega-3-Fettsäuren im Blut oft noch auf einem niedrigen Niveau, berichten die Wissenschaftler. Viele Menschen nehmen zudem per se zu wenig Omega-3-Fischsäuren mit der Nahrung auf. Schwangere Frauen können dem jedoch leicht gegensteuern. Allein durch die Ernährung könnten Schwangere leicht auf die empfohlene Menge an Omega-3-Fettsäuren kommen, so die Forscher, zum Beispiel indem sie regelmäßig Fisch essen.

hh

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