Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Meditation schont das Herz

Aktuelles

Afroamerikanerin beim Meditieren

Afro-Amerikaner haben mithilfe von Transzendentaler Meditation einen um 5 mmHg niedrigeren Blutdruck.
© bst2012 - Fotolia

Mi. 14. November 2012

Meditation schont das Herz

Transzendentale Meditation (TM) dient dem Stressabbau und kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall von Herzpatienten reduzieren. Dies berichten US-amerikanische Forscher in der Fachzeitschrift Circulation: Cardiovascular Quality and Outcome.

Anzeige

Bei der Transzendentalen Meditation handelt es sich um eine Meditationstechnik, während derer sich Geist und Körper tief entspannen und trotzdem wach bleiben sollen. Sie wird zweimal täglich für etwa 20 Minuten durchgeführt. Die Forscher fanden in ihrer Studie mit rund 200 Afro-Amerikanern heraus, dass Studienteilnehmer mithilfe dieser Meditation einen um 5 mmHg niedrigeren Blutdruck hatten und sich deutlich weniger ärgerten, als Teilnehmer in einer Kontrollgruppe, deren Kursinhalt auf einen gesunden Lebensstil abzielte. Regelmäßiges Meditieren ging zudem mit weniger Herzinfarkten, Schlaganfällen und Todesfällen in der Meditationsgruppe einher.

Die Transzendentale Meditation sei in der Lage, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowohl bei gesunden, als auch bei Menschen mit einer entsprechenden Vorerkrankung zu reduzieren, so die Wissenschaftler. Es scheine so zu sein, dass diese Entspannungstechnik die Fähigkeit des Körpers unterstütze, sich selbst zu heilen und zu erhalten, vermuten die Forscher.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Neue Therapie für Restless Legs?

Die Behandlung des Restless Legs Syndroms könnte künftig zielgenauer und besser werden.

Blutfette auch bei Kindern kontrollieren

Zu hohe Cholesterinwerte sind bei Kindern und Jugendlichen keine Seltenheit mehr.

Frühstücken schützt vor Diabetes

Wer häufig das Frühstück auslässt, erkrankt eher an Typ-2-Diabetes.

Krankes Herz durch schlechte Zähne

Dieser Zusammenhang hat sich bereits in vielen Studien gezeigt.

Sind Impfungen schuld an Allergien?

Forscher haben diese verbreitete Annahme näher untersucht.

Mehr Tote durch resistente Bakterien

Auch in Deutschland sterben immer mehr Menschen an Antibiotika-resistenten Keimen.

Toxoplasmose ändert Hirnstoffwechsel

Das könnte zu Erkrankungen wie Depressionen oder Schizophrenie führen.

Tennisarm: Beste Therapie ist Geduld

Forscher haben 11 Behandlungsmöglichkeiten miteinander verglichen.

Inkontinenz: Für viele Frauen ein Tabu

Fast jede zweite Frau über 50 leidet darunter, die wenigsten suchen sich jedoch Hilfe.

Schnell wieder schwanger?

Das birgt Risiken, mahnen Ärzte und erklären, wie lange Frauen warten sollten.

Hirngröße beeinflusst das Krebsrisiko

Der Lebensstil spielt bei Hirntumoren offenbar nur eine untergeordnete Rolle.

Diabetiker profitieren von Pflanzenkost

Forscher haben die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung untersucht.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen