Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Wird das Baby übergewichtig?

Aktuelles

Neugeborenes Kind

Schon kurz nach der Geburt scheint sich vorhersagen zu lassen, ob das Kind in den nächsten Jahren übergewichtig werden wird oder nicht.
© Techniker Krankenkasse

Do. 29. November 2012

Online-Rechner sagt, ob aus Baby-Speck Übergewicht wird

Nur ein paar Klicks, und schon lässt sich vorhersagen, ob ein neugeborenes Baby Gefahr läuft, als Kind extrem übergewichtig zu werden. Ein internationales Forscherteam hatte hierfür bekannte Risikofaktoren kombiniert und daraus einen im Internet abrufbaren Online-Rechner entwickelt.

Anzeige

Mit ein paar einfachen Angaben – Geburtsgewicht, Body-Mass-Index der Eltern, Anzahl der im Haushalt lebenden Menschen, beruflicher Status der Mutter und zum Rauchen während der Schwangerschaft - lässt sich schon direkt nach der Geburt die Wahrscheinlichkeit für späteres Übergewicht berechnen. Dies berichten die Forscher in der Online-Fachzeitschrift Plos One.

Gerade bei Kindern mit einem hohen Risiko für Fettleibigkeit sei es wichtig, frühzeitig präventive Schritte einzuleiten, zum Beispiel durch eine Ernährungsberatung der Eltern oder die Unterstützung durch Psychologen. Solche Vorsorgemaßnahmen seien wichtig, denn sei ein Kind erst einmal dick, sei es meist schwierig, die überflüssigen Pfunde wieder loszuwerden, so die Wissenschaftler. Mit zum Teil schwerwiegenden Folgen: Haben Menschen schon in ihrer Kindheit mit Gewichtsproblemen zu kämpfen, geht dies weit über das Äußerliche hinaus. Kinder mit extremem Übergewicht entwickeln oft sehr früh die Zuckerkrankheit Typ-2-Diabetes und leiden häufig schon in jungen Jahren unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, berichten die Forscher.

Der Online-Rechner findet sich im Internet unter files-good.ibl.fr/childhood-obesity/. Bisher ist es nur in englischer Sprache verfügbar.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Anti-Aging-Pille rückt in greifbare Nähe

Der Wirkstoff soll altersbedingte DNA-Schäden reparieren.

Empathie dämmt Krankheiten ein

Forscher haben untersucht, wie sich die Ausbreitung von Infekten stoppen lässt.

Tiefe Hirnstimulation lindert Depressionen

Die Therapie zeigt bei schweren, bislang nicht behandelbaren Depressionen gute Erfolge.

Teetrinken schützt vor geistigem Abbau

Wer täglich eine Tasse trinkt, senkt sein Risiko für Demenz deutlich.

Tumore erhöhen das Thrombose-Risiko

Forscher sind der Ursache für diese häufige Komplikation auf den Grund gegangen.

Lässt sich Diabetes rückgängig machen?

Eine Kombination aus drei Maßnahmen könnte das Fortschreiten der Zuckerkrankheit aufhalten.

Herzstillstand durch Schmerzmittel?

Diclofenac und Ibuprofen erhöhen das Risiko deutlich, wie eine neue Studie zeigt.

Kinder verlängern das Leben

Für ein Elternteil gilt das offenbar besonders, wie eine neue Studie zeigt.

Mobbing hat Folgen für die Gesundheit

Psychischer Stress im Kindesalter erhöht das Risiko für diverse Krankheiten.

Wie viel Sonne braucht der Körper?

Forscher haben ermittelt, wie viel Sonne nötig ist, um genug Vitamin D zu bilden, ohne dabei die Haut zu schädigen.

Trauer hat viele Gesichter

Welche Gefühle bei Hinterbliebenen dominieren, hängt von zwei Faktoren ab.

7 Rücken-Tipps für den Arbeitsalltag

Das Patentrezept lautet: mehr Bewegung. Wie das klappt, lesen Sie hier.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen