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Zigarette und Auswahl von E-Zigaretten

E-Zigaretten gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen. In einer Hinsicht sind jedoch alle gleich: Sie dampfen nur, wenn sie eingeschaltet sind.
© Fraunhofer WKI

Mo. 10. Dezember 2012

E-Zigarette: weniger Emissionen als Glimmstängel

Wie schädlich E-Zigaretten für den Konsumenten sind, ist bislang ungeklärt. Noch schwerer einzuschätzen ist, wie sehr Umstehende dadurch belastet werden. Eine neue Studie ging der Frage nach, was da genau entströmt.

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Ziel der Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI in Braunschweig war es, herauszufinden, ob E-Zigaretten die Raumluft belasten und somit auch Dritte beeinträchtigen können. Generell gelangten beim Konsum von E-Zigaretten weniger organische Verbindungen und ultrafeine Partikeln in die Umgebung als bei klassischen Zigaretten, sagte Dr. Tobias Schripp, Mitautor der Studie. Eine Freisetzung von Formaldehyd konnten er und sein Team bei E-Zigaretten nicht nachweisen. Herkömmliche Glimmstängel überschritten in dieser Hinsicht den Richtwert für die Innenraumluft, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift "Indoor Air".

"Die elektronische Zigarette ist eine schwächere Quelle für Raumluftverunreinigungen als die Tabakzigarette, allerdings ist auch sie nicht emissionsfrei", resümiert Schripp. Man könne davon ausgehen, dass Umstehende dem freigesetzten Dampf ausgesetzt seien und somit "Passivdampfen" möglich sei. Er monierte zudem die in vielen Fällen unzureichende Deklaration der Liquids. Gesicherte Informationen, welche Stoffe er inhaliere und ausatme, habe ein E-Raucher im Einzelfall oft nicht. Die Studie war jedoch nur als Orientierung für weitere Untersuchungen gedacht. "Eine toxikologische Einschätzung liefern wir damit nicht", betont Schripp.

RF

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