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Gestresster Mann im Büro hät sich die Nasenwurzel.

Stress im Büro gehört zu den gängigen Migräneauslösern.
© Joerg Lantelme - Fotolia

Mo. 07. Januar 2013

Epilepsie und Migräne werden gemeinsam vererbt

Zwischen Migräne und Epilepsie scheint es eine genetische Verbindung zu geben. Das schreiben Forscher im Fachblatt Epilepsia. Sie hatten dazu Daten aus Epilepsiestudien mehrerer Länder analysiert.

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Die Auswertung der Daten von 730 Epilepsie-Patienten ergab, dass das Risiko für Migräne höher war, wenn es mehrere Epileptiker in der Verwandtschaft gab. Bei drei oder mehr nahen Verwandten mit Anfallsleiden verdoppelte sich das Migränerisiko der Familienmitglieder verglichen mit Personen, die weniger als drei Epileptiker in der Familie hatten. Die Forscher sehen das als Beweis, dass eine erbliche Verbindung zwischen Migräne und Epilepsie besteht.

"Epilepsie und Migräne werden jede für sich durch eigene genetische Faktoren beeinflusst", erklärt die Hauptautorin der Studie, Dr. Melodie Winawer, von der Columbia Universität in New York. Ihre Studie zeige erstmalig Zusammenhänge in der Vererbung dieser beiden Erkrankungen. In die Untersuchung flossen Daten aus 27 medizinischen Zentren in den USA, Kanada, Argentinien, Australien und Neuseeland ein.

RF

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