Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Fernsehen raubt den Schlaf

Aktuelles

Mädchen sitzt schlaflos im Bett.

Kinderärzte warnen, dass Jugendliche heutzutage viel zu wenig Schlaf bekommen.
© Africa Studio - Fotolia

Mo. 14. Januar 2013

Fernsehen raubt Jugendlichen den Schlaf

Kinder und Jugendliche, die vor dem Zubettgehen fernsehen, haben häufiger Probleme mit dem Einschlafen. Das schreiben neuseeländische Ärzte im Kinderheilkunde-Fachblatt Pediatrics.

Anzeige

Fernsehen scheint die Lieblingsbeschäftigung von Kindern und Jugendlichen vor dem Zubettgehen zu sein. Durchschnittlich etwa 30 Minuten verbringen sie sitzend vor dem Bildschirm. Allerdings scheint sich das schlecht auf ihren >link 246>Nachtschlaf auszuwirken, sagen die Forscher. In ihrer Studie brauchten diejenigen, die am meisten ferngesehen hatten, die längste Zeit zum Einschlafen. Wer sich dagegen vor dem Schlafengehen stattdessen eher mit Körperpflege oder mit sitzenden Tätigkeiten ohne Bildschirm beschäftigte, schlief schneller ein.

Für ihre Studie hatten die Wissenschaftler über 2000 Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 18 Jahren befragt, was sie üblicherweise vor dem Schlafengehen noch taten. Die häufigsten 20 genannten Tätigkeiten ordneten sie drei Kategorien zu: sitzende Tätigkeit vor einem Bildschirm, sitzende Tätigkeit ohne Bildschirm oder Körperpflege. Seit Jahren warnen Kinderärzte, dass junge Leute heute zu wenig Schlaf bekommen. Unter anderem wurden dafür aufregende Aktivitäten kurz vor dem Zubettgehen verantwortlich gemacht, was diese Studie nun untermauert.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Epilepsie: Anfallsrisiko ist wetterabhängig

Sommerliche Temperaturen sind für Epileptiker offenbar ideal.

Fettleber nicht nur durch Alkohol

Übergewicht und wenig Bewegung sind ebenfalls Risikofaktoren.

Medikamente bringen das Herz aus dem Takt

Einige Wirkstoffe können zu gefährlichen Herzrhythmusstörung führen.

Herzschwäche: Auf das Gewicht achten

Zeigt die Waage plötzlich mehr an, kann das auf eine schlechtere Herzfunktion hinweisen.

Italien erlässt Gesetz zur Impfpflicht

Kinder sollen obligatorisch gegen 12 Infektionskrankheiten geimpft werden.

Schwanger dank Röntgenuntersuchung?

Eine spezielle Untersuchung könnte Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch helfen.

Täglich ein Wasser statt Limo hält schlank

Damit lässt sich das Risiko für Übergewicht deutlich reduzieren.

Jeden Tag sterben 3000 Jugendliche

Verkehrsunfall, Selbstmord, Gewalt: Die Ursachen sind sehr oft vermeidbar.

Verhütung mit pflanzlichen Stoffen?

Eine Kombination aus zwei Wirkstoffen ist in der Lage, Spermien auszubremsen.

Europa: Wer trinkt am meisten Alkohol?

Forscher haben eine Übersichtsstudie zum Alkoholkonsum erstellt.

Zink-Tabletten verkürzen Erkältung

Dazu muss das Spurenelement bei den ersten Krankheitszeichen eingenommen werden.

Arthroskopie: Tabu bei Knieproblemen?

Die Operation bringt offenbar keinen Nutzen, hat dafür aber Risiken.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen