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Zufriedener Golf-Spieler mit dem Schläger auf den Schultern

Menschen in Machtpositionen sind eher in der Lage, nach ihren Überzeugungen und Wünschen zu handeln. Das steigert das Wohlbefinden.
© Yuri Arcurs - Fotolia

Mi. 30. Januar 2013

Macht macht doch glücklich

An der Spitze mag es vielleicht einsam sein, doch mächtige Menschen sind deshalb nicht zwingend unglücklich. Ein Team aus internationalen Forschern hat jetzt vielmehr herausgefunden, dass das Gefühl, in einer starken Position zu sein, deutlich zur Zufriedenheit beiträgt.

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Die Forscher hatten untersucht, wie sich das Gefühl, am Arbeitsplatz, bei Freunden oder in einer Partnerschaft in einer Machtposition zu sein, auf das persönliche Wohlbefinden auswirkt. Ihr Ergebnis: Wer das Sagen hat, egal in welchem Zusammenhang, ist meist auch zufriedener. Am deutlichsten trat dies am Arbeitsplatz zutage. Diejenigen, die sich in einer stärkeren Position sahen, waren zu 26 Prozent zufriedener mit ihrer Arbeit als Kollegen in einer schwächeren Position, berichten die Wissenschaftler in der Zeitschrift Psychological Science. Bei Freundschaften und Liebesbeziehungen spielte das persönliche Machtempfinden dagegen eine geringere Rolle, wahrscheinlich, weil in Beziehungen der Gemeinschaftssinn wichtiger sei als Hierarchien, so die Forscher.

Weitere Versuche zeigten: Wer in einer Machtposition ist, empfindet sich als authentischer und hat eher das Gefühl, sich selbst treu sein zu können. Solche Menschen seien eher in der Lage, nach ihren Überzeugungen und Wünschen zu handeln, erklären die Forscher. Das Gefühl von Authentizität wiederum steigere das subjektive Empfinden von Wohlbefinden und Glück.

hh

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