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Ältere Frau im Bett gähnt und schaut auf einen Wecker.

Ältere Menschen schlafen meist nicht mehr so tief wie junge Erwachsene.
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Mo. 28. Januar 2013

Schlechter Schlaf = schlechtes Gedächtnis

Eine Ursache für Gedächtnisprobleme im Alter könnte schlechter Schlaf sein, unter dem viele ältere Menschen leiden. Wissenschaftler aus Berkeley, USA, hoffen nun, dass eine verbesserte Schlafqualität auch dem Gedächtnis auf die Sprünge hilft.

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Die amerikanischen Neurologen haben festgestellt, dass bestimmte Hirnwellen den Inhalt des Kurzzeitgedächtnisses während des Tiefschlafs in andere Bereiche des Gehirns übertragen und langfristig abspeichern. Da alte Menschen nicht mehr so tief schlafen, bleiben die Erinnerungen quasi im Kurzzeitgedächtnis stecken und werden Tags darauf mit neuen Eindrücken überschrieben. Diese Problematik macht sich zum Beispiel in einem schlechten Namensgedächtnis bemerkbar.

"Wir haben hier einen fehlerhaften Ablauf entdeckt, der einen Zusammenhang zwischen geistigem Abbau, gestörtem Schlaf und Gedächtnisverlust nahelegt", sagte Professor Matthew Walker, der Hauptautor der Studie. Darauf aufbauend möchten die Forscher nun eine Therapie entwickeln, die die benötigten Hirnwellen während des Schlafs "zündet", um das Gedächtnis zu verbessern. Ihre kleine Studie führten die Neurologen mit 15 gesunden Menschen, die über 70 Jahre alt waren, durch. Als Vergleichspersonen dienten 18 junge Menschen unter 30. Vor dem Schlafengehen mussten die Teilnehmer sich jeweils 120 Begriffe merken, die dann am nächsten Morgen abgefragt wurden. Während der Nacht maßen die Wissenschaftler zusätzlich die Hirnströme.

RF

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