Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Yoga lindert psychische Leiden

Aktuelles

Junge Frau bei einer Yoga-Übung

Yoga lockert nicht nur Muskeln und Gelenke, es scheint auch die Symptome psychischer Erkrankungen zu lindern.
© Rob Stark - Fotolia

Fr. 25. Januar 2013

Yoga lindert Symptome psychischer Leiden

Mit Yoga lassen sich leichte Depressionen, Schlafstörungen und selbst Symptome von Schizophrenie und der Aufmerksamkeitsstörung ADHS lindern. In einer Zusammenschau bisheriger Studienergebnisse konnten US-Forscher den positiven Effekt der Übungen auf eine Reihe psychischer Erkrankungen bestätigen.

Anzeige

Patienten, die unter leichten Depressionen oder Schlafstörungen litten, konnten von der 5.000 Jahre alten, indischen Praxis profitieren, auch ohne gleichzeitige Einnahme von Medikamenten. Bei psychischen Störungen, wie Schizophrenie oder ADHS, verbesserten sich die Krankheitssymptome durch regelmäßige Yoga-Übungen bei gleichzeitiger medikamentöser Therapie, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Frontiers in Psychiatry. Lediglich für Essstörungen und kognitive Probleme waren die Ergebnisse gegensätzlich oder fehlten ganz.

Aus den Ergebnissen lässt sich schließen, dass Yoga ein vielversprechender Baustein in der Behandlung psychischer Erkrankungen sein könnte. Zudem könnten Yoga-Übungen zur Prävention von Krankheiten, die durch Stress verursacht werden, beitragen, so die Wissenschaftler. Aus Studien mit Biomarkern gehe hervor, dass Yoga wichtige Bereiche des menschlichen Körpers, die mit der psychischen Gesundheit in Zusammenhang stehen, ähnlich beeinflusse wie Antidepressiva oder Psychotherapie, schreiben die Forscher. Eine der Studien kam darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass sich die Übungen unter anderem auf Botenstoffe, Entzündungswerte, oxidativen Stress und Blutfette auswirken. Die Autoren der Übersichtsarbeit geben jedoch zu bedenken, dass ihre Ergebnisse zwar Hinweise geben, jedoch durch weitere Studien bestätigt werden müssten.

hh

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Viele Sexpartner steigern Krebsrisiko

Wer mehr als zehn Sexualpartner im Laufe seines Lebens hatte, ist gefährdet.

Je mehr Zucker, desto weniger Vitamine

Essen wir viele Süßigkeiten, greifen wir gleichzeitig seltener zu gesunden Lebensmitteln.

Gürtelrose-Impfung gegen Schlaganfall

Senioren profitieren von einer Impfung gleich in mehrfacher Hinsicht.

Frauen gehen zu sorglos mit Alkohol um

Viele Frauen über 50 trinken riskante Mengen Alkohol, ohne sich darüber im Klaren zu sein.

ADHS wegen Vitamin-D-Mangel?

Ein Vitamin-D-Mangel in der Schwangerschaft ist ein Risiko für das ungeborene Baby.

Hautentzündungen durch Fast Food?

Zu viel Fett und Zucker könnten das Risiko für Schuppenflechte erhöhen.

Coronavirus: Impfstoff in Rekordzeit?

Weltweit arbeiten Forscher mit Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffs.

Trauer: Gefühle zeigen ist gesünder

Nach dem Tod eines geliebten Menschen ist es nicht unbedingt gesund, stets die Fassung zu wahren.

Enddarmkrebs: Oft geht es ohne OP

Eine abwartende Therapie bringt den meisten Patienten offenbar keine Nachteile.

Busen zu klein oder zu groß

Die meisten Frauen sind mit der Größe ihrer Brust unzufrieden.

Neurologisches Leiden steigert Suizidrisiko

Besonders in den ersten Monaten nach der Diagnose scheint das zuzutreffen.

E-Scooter gefährlich wie Fahrrad

Ärzte haben ermittelt, welche Verletzungen bei E-Scooter-Fahrern besonders häufig auftreten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen