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Junge dunkelhaarige Frau schaut sich im Spiegel kritisch ihre Gesichtshaut an

Mit lästigen Hautunreinheiten hat wohl fast jeder Jugendliche zu kämpfen.
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Mi. 20. Februar 2013

Hat Akne doch mit Ernährung zu tun?

Der Einfluss von Nahrungsmitteln auf Akne ist bis heute umstritten. Doch mehren sich einer neuen Studie zufolge die Anzeichen, dass der Verzehr von Lebensmitteln mit hohem Anteil leicht verdaulicher Kohlenhydrate, wie etwa Getreideprodukte, Pasta, Reis oder Zucker, sowie Milchprodukte Akne begünstigen könnten.

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Dies berichten US-Forscher der New York University, die in einer Übersichtsarbeit bisherige wissenschaftliche Arbeiten über den Zusammenhang von Ernährung und Akne gesichtet hatten. Eine solche Verbindung zeigte sich demnach am ehesten bei Nahrungsmitteln mit hohem Kohlenhydratanteil, fachsprachlich glykämische Last genannt, sowie dem häufigen Verzehr von Milchprodukten, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift Journal of Academy of Nutrition and Dietetics. Zwar hätten Studien der vergangenen zehn Jahre nicht gezeigt, dass falsche Ernährung die entzündlichen Pickel verursache, doch könne die Wahl geeigneter Nahrungsmittel Akne vielleicht beeinflussen oder mildern.

Akne kann zu sozialem Rückzug, Ängsten und Depressionen führen und eine medikamentöse Behandlung notwendig machen. Eine medizinische Ernährungstherapie sei ein neuer Ansatz, mit dem die Behandlung von Akne ergänzt werden könnte, hoffen die Forscher. Für generelle Empfehlungen sei es jedoch noch zu früh. Diesen müssten zuvor weitere Forschungsarbeiten, bei denen Hautärzte mit Ernährungsexperten zusammenarbeiten, vorausgehen. Akne entsteht vor allem bei Jugendlichen während der Pubertät. Die Haut produziert hormonbedingt mehr Talg. In verstopften Poren können sich Bakterien ansiedeln, die zu Entzündungen führen.

HH

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