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Mittelalter, gestresster Anzugmann legt die Hände in den Nacken und den Kopf zurück

Männer, die gestresst sind - ob auf der Arbeit oder im Privatleben - haben ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes.
© Robert Kneschke - Fotolia

Fr. 08. Februar 2013

Männer: Stress kann zu Diabetes führen

Dauerstress kann bei Männern die Zuckerkrankheit, Typ-2-Diabetes, verursachen. Zu diesem Ergebnis kommen schwedische Wissenschaftler der Universität Göteborg nach Auswertung von Daten aus einer Langzeitstudie.

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Die Forscher haben in ihrer Studie festgestellt, dass Männer, die nach eigener Einschätzung unter Dauerstress litten, später ein 45 Prozent höheres Risiko für Typ-2-Diabetes aufwiesen als Männer, die sich nie oder nur gelegentlich gestresst fühlten.

Für die Studie, die in den 1970er Jahren begonnen hatte, war die Gesundheit von rund 7.500 schwedischen Männern, mit dem Jahrgang 1915 bis 1925, über 35 Jahre hinweg systematisch erfasst worden. Zu Beginn hatten die Studienteilnehmer ihren persönlich empfundenen Stresspegel auf einer Skala von eins bis sechs eingestuft. Diese Selbst-Einschätzung beruhte auf Stress-Merkmalen wie Ärger, Sorgen oder Ängste und Schlafstörungen, die sowohl durch die Arbeit als auch das Privatleben verursacht sein konnten. Zu Beginn der Studie hatten 15,5 Prozent der Befragten von andauerndem Stress im vergangenen Jahr oder sogar innerhalb der letzten fünf Jahre berichtet.

Der Zusammenhang zwischen Dauerstress und Diabetes blieb auch bestehen nachdem die Forscher Einflussfaktoren wie das Alter, den Body-Mass-Index, Bewegungsmangel oder Blutdruckwerte miteinbezogen hatten.

HH

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