Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Kinder: Frühstarter sind nicht schlauer

Aktuelles

Kleines Mädchen, barfuß, stützt sich auf eine Kindercouch

Manche Kinder laufen schon mit zehn Monaten, andere erst sehr viel später.
© Anja Greiner Adam - Fotolia

Do. 28. März 2013

Kinder: Frühstarter sind später nicht schlauer

Kinder, die früh anfangen zu laufen, sind später weder intelligenter noch körperlich geschickter. Zu diesem Schluss gelangt eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Untersuchung.

Anzeige

Im Durchschnitt machen Kinder im Alter von 12 Monaten ihre ersten selbstständigen Schritte. Das ist für viele Eltern ein einschneidendes Erlebnis. Doch wann das genau passiert, spielt offenbar keine Rolle, sagen Forscher um Oskar Jenni vom Kinderspital Zürich und Valentin Rousson von der Universität Lausanne. In einer statistischen Auswertung der Entwicklungsdaten von 222 gesund geborenen Kindern fanden sie keinen Zusammenhang zwischen dem Alter, in dem die Kinder erstmals aufrecht sitzen oder zu laufen beginnen, und den Leistungen, die die Kinder im Alter zwischen 7 und 18 Jahren in Bewegungs- und Intelligenztests erbringen.

Mit anderen Worten: Kinder, die später als andere gehen, sind im Schulalter genauso geschickt und intelligent wie die Kinder, die schon früh auf ihren Beinen waren. "Ich rate deshalb Eltern zu mehr Gelassenheit, wenn ihr Kind erst mit 16 oder 18 Monaten zu gehen beginnt", sagt Jenni. Erst wenn ein Kind nach 20 Monaten noch nicht selbstständig gehe, sei es angebracht, dies von einem Arzt abklären zu lassen.

SNF/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Was schützt wirklich vor Mückenstichen?

Forscher haben diverse Produkte zur Insektenabwehr getestet.

Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Ein Impfstoff mit lebendigen Erregern verspricht einen vollständigen Schutz.

Vitamin D schützt vor Erkältung und Grippe

Eine regelmäßige Einnahme halbiert das Risiko für einen akuten Atemwegsinfekt.

Immuntherapie: Zwei Jahre sind zu wenig

Eine länger andauernde Behandlung lindert Heuschnupfen-Symptome besser.

Mittelmeerkost schützt das Herz

Vor allem eine Extraportion Olivenöl wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus.

Fischöl hilft bei allergischem Asthma

Für den positiven Effekt sind die Omega-3-Fettsäuren verantwortlich.

Sorgen Entzündungen für Depressionen?

Forscher haben einen neuen Ansatz zur Behandlung von Depressionen gefunden.

Woher kommen die Rückenschmerzen?

Durch einige Hinweise lässt sich eingrenzen, wo die Ursache für die Schmerzen liegt.

Warum Nüsse vor Darmkrebs schützen

Fünf Nusssorten haben eine besonders gesundheitsfördernde Wirkung.

Schwangere: Besser kein Lakritz?

Die Süßigkeit steht im Verdacht, die Hirnentwicklung des Ungeborenen zu stören.

Psoriasis: Therapie oft nicht effektiv genug

Bestimmte Patientengruppen klagen weiterhin über Hautprobleme.

Parkinson: Das verrät der Händedruck

Mit einem einfachen Test lässt sich der Krankheitsverlauf zuverlässig verfolgen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen