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Sojabohnensprösslinge

Eiweißstoffe der Sojabohne zeigten im Laborversuch eine krebshemmende Wirkung.
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Do. 21. März 2013

Sojabohnen hemmen Krebs-Wachstum

Weltweit sind Wissenschaftler auf der Suche nach Mitteln, die gegen Krebs helfen oder zumindest das Fortschreiten der Krankheit verhindern können. Ansätze gibt es viele. Eine neue Hoffnung ruht nun auf einer weit verbreiteten Nutzpflanze – der Sojabohne.

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US-amerikanische Forscher fanden in Laborexperimenten heraus, dass Eiweißstoffe der Sojabohne das Wachstum verschiedener Arten von Krebszellen hemmen können, darunter Darm-, Leber- und Lungenkrebs. Der Eiweißanteil in den Samen liege normalerweise um die 40 Prozent, so die Forscher. Zudem könnten die Samen mancher Linien zum Teil einen hohen Anteil an Ölsäure besitzen. Gegenstand der Untersuchung war das extrem eiweißreiche Sojaschrot, das als Nebenprodukt nach der Pressung von Sojabohnen-Samen zur Ölgewinnung zurückbleibt.

Im Labor konnten die Wissenschaftler zeigen, dass die im Sojabohnenschrot enthaltenen Eiweißstoffe dazu in der Lage waren, das Zellwachstum von Darmkrebszellen um 73 Prozent zu hemmen, das von Leberkrebszellen um 70 Prozent und das von Lungenkrebszellen um 68 Prozent. Dies deute darauf hin, dass Sojabohnen mit hohem Ölsäuregehalt auch als Nahrungsmittel möglicherweise das Potenzial hätten, das Wachstum verschiedener Krebsarten einzudämmen, vermuten die Forscher. Ihre Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Food Research International veröffentlicht.

hh

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