Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Fisch schützt Kinder vor Allergien

Aktuelles

Blondes Mädchen lachend mit Messer und Gabel, auf dem Tisch vor sich einen großen Lachs

Der Verzehr von Fisch schützt vor Allergien - ein so großes Exemplar ist aber gar nicht nötig.
© Gorilla - Fotolia

Fr. 12. April 2013

Fisch schützt Kinder vor Allergien

Regelmäßiger Fischkonsum in der frühen Kindheit kann das Allergie-Risiko nachhaltig senken. Bis zum Alter von zwölf Jahren halte der frühkindliche Fischschutz an, berichten schwedische Forscher in der Fachzeitschrift The American Journal of Clinical Nutrition.

Anzeige

Im Alter von einem Jahr verzehrten 80 Prozent der Kinder mindestens zweimal pro Monat Fisch. Vom ersten bis zum zwölften Lebensjahr verringerte dies den Forschern zufolge das Risiko für häufige allergische Erkrankungen und die damit verbundenen Symptome wie allergischen Schnupfen oder Hautausschläge.

Zwar sei schon bekannt gewesen, dass das Allergierisiko bei Kleinkindern sinke, wenn so früh wie möglich Fisch den Speiseplan bereichere. Doch sei bis jetzt unklar gewesen, ob dieser Effekt auch bei älteren Kindern noch anhalte, schreiben die Forscher. In einer Studie mit über 3.000 schwedischen Kindern hatten die Wissenschaftler daher untersucht, wie lange der Allergieschutz durch den Verzehr von Fisch anhält.

Hierfür hatten sie bei den Eltern erfragt, wie häufig ihre einjährigen Sprösslinge Fisch zu essen bekamen. Informationen zu Lebensstil, Umwelteinflüssen sowie den Anzeichen für allergische Erkrankungen wurden im Alter von 1, 2, 4, 8 und 12 Jahren aufgenommen. Zusätzlich wurde im Alter von acht Jahren die Konzentration von Immunglobulin E (IgE) im Blut gemessen, einem Antikörper, der bei vielen Allergien eine Rolle spielt.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Wovor Impfgegner wirklich Angst haben

Eine neue Analyse zeigt, welche Überzeugungen Impfgegner haben.

Krebsrisiko: Wie heiß darf Tee sein?

Zu heißer Tee kann das Risiko für Speisenröhrenkrebs deutlich erhöhen.

Ampelsystem für mehr Nachhaltigkeit

Ein Ampelsystem überzeugt offenbar viele Menschen davon, gesunde und nachhaltige Speisen zu wählen.

Entwarnung für Paracetamol

Eine Studie widerlegt die Annahme, dass Paracetamol in der Schwangerschaft dem Baby schadet.

Alkohol schädigt auch Abstinenzler

Alkoholkonsum birgt Risiken - nicht nur für denjenigen, der selbst trinkt.

Neuer Wirkstoff senkt hohes Cholesterin

Bempedoinsäure könnte Patienten helfen, die keine Statine vertragen.

Psychische Probleme bei Jüngeren steigen

Experten führen das auf die vermehrte Nutzung von digitalen Medien zurück.

Zu viel Hygiene fördert Resistenzen

In sehr sauberen Umgebungen bilden sich resistente Keime eher.

Schwanger: Jede Zigarette ist riskant

Während und kurz vor der Schwangerschaft zu rauchen, erhöht das Risiko für einen plötzlichen Kindstod.

Schönheitsoperationen werden beliebter

Vor allem Brustvergrößerungen und Fettabsaugungen werden immer häufiger durchgeführt.

Neue Therapie bei Darmentzündungen?

Die Behandlung könnte vor allem Personen mit schweren Symptomen helfen.

Tripper: Wenn Antibiotika versagen

In Europa werden häufiger Erreger gefunden, gegen die gängige Antibiotika nicht mehr helfen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen