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Patient auf der Intensivstation wird beatmet

Patienten, die auf der Intensivstation an ein Beatmungsgerät angeschlossen sind, haben weniger Angst, wenn sie ihrer Lieblingsmusik lauschen.
© AOK-Mediendienst/Jochen Tack

Di. 21. Mai 2013

Lieblingsmusik beruhigt Intensiv-Patienten

Musik hat die Macht, positive Gefühle in uns zu wecken, sie kann beschwingen, berühren, verzaubern. US-amerikanische Forscher fanden jetzt heraus, dass Musik noch mehr kann: Bei Patienten, die auf der Intensivstation an ein Beatmungsgerät angeschlossen sind, kann sie gegen Ängste helfen.

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Konnten beatmete Patienten über Kopfhörer ihrer Lieblingsmusik lauschen, nahm das Gefühle von Angst um durchschnittlich etwas mehr als ein Drittel ab im Vergleich zu Patienten, die keine Musik hörten, berichten die Forscher im Fachblatt Journal of the American Medical Association. Darüber hinaus mussten ihnen weniger und seltener Beruhigungsmittel verabreicht werden.

Wenn wir Musik hören, wirke sich das positiv auf alle Ebenen des Gehirns aus, so Linda Chlan, Hauptautorin der Studie. "Wir versuchen die angenehmen, beruhigenden und tröstenden Erinnerungen, die mit der Musik verbunden sind, zu nutzen, weil diese Gehirn-Kanäle besetzen, die sonst von Angst stimulierenden Reizen dominiert werden würden", erklärt Chlan.

Die Wissenschaftler hatten die Wirkung von Musik in ihrer Studie mit 373 Intensiv-Patienten getestet, die über ein Beatmungsgerät beatmet wurden. Etwa ein Drittel dieser Patienten lauschte bei Bedarf ihrer Lieblingsmusik, ein Drittel hörte keine Musik und ein Drittel konnte sich vor den Umgebungsgeräuschen zurückziehen, indem sie geräusch-unterdrückende Kopfhörer aufsetzte. Die Patienten sollten die entsprechenden Möglichkeiten nutzen, wenn sich Angst bemerkbar machte, sie entspannen wollten oder schlicht ein wenig Ruhe brauchten.

HH

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