Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Olivenöl, Nüsse & Co. gut bei Prostatakrebs

Aktuelles

Aufgeschnittene Avocado

Männer mit Prostatakrebs können gesundheitlich davon profitieren, wenn sie tierische durch pflanzliche Fette wie z.B. Avocados ersetzen.
© Subbotina Anna - Fotolia

Di. 11. Juni 2013

Olivenöl, Nüsse & Co. gut bei Prostatakrebs

Männer mit einer Krebserkrankung der Vorsteherdrüse können von einer gesunden Ernährung, die viele pflanzliche Fette enthält, profitieren. Zu diesem Schluss kommt ein Team US-amerikanischer Forscher, die knapp 4.600 Männer mit nicht-metastasiertem Prostatakrebs von 1986 bis 2010 medizinisch betreut hatten.

Anzeige

Der regelmäßige Verzehr von pflanzlichen Fetten verringerte im Untersuchungszeitraum die Gefahr, für einen tödlichen Verlauf der Krebserkrankung sowie das Risiko, früher an einer anderen Krankheit zu sterben, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift JAMA Internal Medicine. Ihrer Studie zufolge könnten Männer mit Prostatakrebs gesundheitlich davon profitieren, wenn sie auf dem täglichen Speiseplan zehn Prozent der Kalorien, die von tierischen Fetten und Kohlenhydraten stammen, durch pflanzliche Fette wie Oliven- oder Rapsöl, Nüsse, Samen oder Avocados ersetzen.

Schon täglich ein Esslöffel mit Dressing auf Ölbasis hatte einen positiven Effekt und verringerte das Risiko, an einem fortschreitenden Prostatakarzinom zu sterben, um 29 Prozent. Die allgemeine Gefahr, eher zu sterben, sank um 13 Prozent. Auch der Verzehr von etwa 30 Gramm Erdnüssen pro Tag hatte eine positive Wirkung, wenn auch mit 18 und 11 Prozent nicht ganz so stark. "Wer gesunde Öle und Nüsse isst, hat mehr Antioxidanzien im Blut. Zudem helfen die pflanzlichen Fette, die Insulin-Ausschüttung und Entzündungen im Körper zu verringern", sagt Hauptautorin Erin L. Richman von der University of California in San Francisco. Dies könnte das Fortschreiten der Krebserkrankung aufhalten. Bekannt sei zudem, dass sich ungesättigte Fettsäuren in Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv auswirken, gesättigte Fettsäuren sowie Trans-Fette dagegen negative Effekte hätten.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

5 Punkte, die vor Darmkrebs schützen

Jeder kann sein Darmkrebsrisiko senken, indem er auf einen gesunden Lebensstil achtet.

Kinder: Einmal dick, immer dick?

Kinder, die mit 3 Jahren schon zu viel wiegen, werden später nicht mehr schlank.

Kommt ein Mittel gegen Zöliakie?

Schon bald könnte es ein Präparat geben, das bei Glutenunverträglichkeit hilft.

Psyche: Macht die Uni krank?

Viele Studenten sind gestresst und erschöpft. Frauen leiden besonders unter dem wachsenden Druck.

Diese 5 Lebensmittel senken den Blutzucker

Gewisse Lebensmittel und Gewürze halten den Blutzucker in Schach.

Fluorchinolone bergen große Risiken

Gewisse Antibiotika können schwere und langanhaltende Nebenwirkungen verursachen.

Fibromyalgie: Was ist die Ursache?

Entzündungen im Gehirn könnten für die Schmerzkrankheit verantwortlich sein.

Sterben oder mit HIV leben?

In Südafrika standen Ärzte vor der Entscheidung, einem todkranken Kind die Leber der HIV-positiven Mutter zu übertragen.

Jede zweite Frau erkrankt neurologisch

Demenz, Parkinson oder Schlaganfall: Eine dieser Krankheiten trifft die Hälfte aller Frauen.

Milchprotein hilft bei Chemotherapie

Lactoferrin mildert den metallischen Geschmack, der oft Nebenwirkung einer Chemo ist.

Warum Frauen in die Menopause kommen

Forscher haben eine neue Theorie dazu entwickelt.

Schützt die Pille vor Eierstockkrebs?

Auch neuere Präparate scheinen das Risiko bei jungen Frauen zu senken.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen