Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Was bei Wasser-Einlagerungen hilft

Aktuelles

Frau sitzt mit Teetasse und Zeitung im Garten

Brennnesseltee enthält wassertreibende Inhaltsstoffe. Wer ihn regelmäßig morgens trinkt, kann überschüssiges Wasser loswerden.
© Christian Schwier - Fotolia

Sa. 27. Juli 2013

Was bei Wassereinlagerungen hilft

Im Sommer bemerken viele Menschen – meist Frauen – Wassereinlagerungen im Körper. Häufig ist das Gewebe um die Fußknöchel, die Hände oder die Augenlider betroffen. Wie man dagegen angehen kann, erklärt Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen.

Anzeige

Um die Schwellungen abzubauen, eignen sich z. B. pflanzliche Entwässerungsmittel aus der Apotheke. Heilpflanzen mit wassertreibenden Inhaltsstoffen sind unter anderem Brennnessel, Schachtelhalm und Birkenblätter, die als Tee zubereitet und regelmäßig morgens getrunken werden können. Daneben sind Dragees und Kapseln mit den Inhaltsstoffen Aescin aus der Kastanie oder Rutin, das unter anderem aus Rotem Weinlaub gewonnen wird, erhältlich. Sie werden vor allem bei Venenschwäche eingesetzt. Wer nicht zu Heilpflanzen greifen möchte, kann auch einfach einen Tag lang kein Salz, sondern nur Obst und gekochten Reis zu sich nehmen, um das Wasser auszuscheiden.

Auch wenn sich die Wasseransammlungen so gut beseitigen lassen, stellt sich immer die Frage, warum sie aufgetreten sind. Dahinter können durchaus ernste Erkrankungen wie Herz- oder Nierenschwäche, Bluthochdruck, Venenerkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion, Nebenwirkungen von Arzneimitteln oder Hormonstörungen in den Wechseljahren stehen. In diesen Fällen helfen nur stärker wirksame Entwässerungsmittel, die aber rezeptpflichtig sind. "Sie können auch Nebenwirkungen haben und sollten deshalb nicht von Personen eingenommen werden, denen diese nicht verordnet wurden", erklärt Fink.

In jedem Fall ist darauf zu achten, dass man trotz entwässernder Therapie ausreichend trinkt. Bei der regelmäßigen Einnahme ärztlich verordneter Arzneimittel muss zudem die Konzentration an Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium und Kalium im Blut regelmäßig überprüft werden.

LAK Hessen/RF/JM

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Teenager: Machen Videospiele dick?

Forscher sind zu einem überraschenden Ergebnis gekommen.

Tropische Zecken haben überwintert

Die Hyalomma-Zecke wurde in den vergangenen Tagen wieder in Deutschland gesichtet.

Wenig Obst und Gemüse macht krank

Falsche Ernährung könnte jährlich für Millionen Todesfälle verantwortlich sein.

DNA-Roboter bekämpfen Brustkrebs

Die Nanoroboter sind dazu in der Lage, Brustkrebszellen im Körper abzutöten.

Ist die menschliche Ausdauer begrenzt?

Eine Studie zeigt, warum Sportler nicht ständig neue Rekorde brechen können.

Alzheimer vorbeugen durch Zähneputzen

Offenbar besteht ein Zusammenhang zwischen Alzheimer und Zahnfleischerkrankungen.

Gewebepflaster für Herzerkrankungen?

Forscher haben künstliches Herzgewebe erfolgreich an Tieren getestet.

Riskant: Arzneimittel und Alkohol

Die Kombination führt immer häufiger zu Notaufnahmen, vor allem bei Personen über 40.

Höhere Bildung, niedriger Blutdruck

Je höher die Schulbildung, desto geringer sind oft auch Körpergewicht und Blutdruck.

Energy Drinks - ein Gesundheitsrisiko?

Das BfR warnt Kinder und Jugendliche vor dem Konsum großer Mengen an Energy Drinks.

So wichtig ist gesundes Essen im Job

Es lohnt sich, auch während der Arbeitszeit auf das Essverhalten zu achten.

Tagsüber fasten gegen Übergewicht

Fasten wie im Ramadan könnte helfen, überschüssige Pfunde abzubauen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen