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Junger Arzt misst bei älterem Patienten den Blutdruck

Eine aktuelle Studie zeigt, wie wichtig es ist, dass die Blutdruckwerte, die der Arzt von Termin zu Termin misst, nicht zu stark schwanken.
© Monkey Business - Fotolia

Do. 01. August 2013

Begünstigt ein schwankender Blutdruck Demenz?

Starke Blutdruckschwankungen gehen mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Demenz einher. Das haben Forscher aus den Niederlanden, Irland und Großbritannien beobachtet. Sie fragen sich nun, ob diese Schwankungen die Gedächtnisschwäche verursachen.

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In den Untersuchungen der Wissenschaftler schnitten Patienten, deren Blutdruck stark schwankte, bei Gedächtnis-Tests schlechter ab als Patienten mit stabilerem Blutdruck. Das galt unabhängig von anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder -Risikofaktoren wie einem zu hohen nicht schwankendem Blutdruck. Es ist aber noch unklar, ob die Schwankungen Ursache oder Folge der Gedächtnisschwäche sind.

Für ihre Ergebnisse haben die Forscher verschiedene Erklärungen: Die Blutdruckschwankungen und die Gedächtnisschwäche könnten eine gemeinsame Ursache haben, z. B. Risikofaktoren für das Herz-Kreislauf-System. Die Schwankungen könnten auch eine schlechte langfristige Blutdruckregulierung und einen ungenügenden Blutfluss zu den Organen widerspiegeln. Außerdem könnte durch die Blutdruckschwankungen das Gehirn nicht ausreichend mit Blut versorgt werden, so dass es zu Hirnschäden kommt.

In der Studie war der Blutdruck von rund 5.500 Patienten im Alter von 70 bis 82 Jahren alle drei Monate gemessen und die Werte verglichen worden. Zusätzlich wurden Tests zu Aufmerksamkeit, Reaktionszeit und Gedächtnisleistung durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig eine stabile Einstellung des Blutdrucks ist.

JM

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