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Fleisch-Gemüse-Spieß auf Grillrost

Hmmm, lecker: Fettes Essen schmeckt uns so gut, weil es das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert. Doch Vorsicht: Zu viel davon und das System funktioniert nicht mehr.
© Printemps - Fotolia

Di. 20. August 2013

Warum man von fettem Essen nicht genug bekommt

Ob Schokotorte, Krustenbraten oder Pizza – sie schmecken uns deshalb so gut, weil das enthaltene Fett das Belohnungssystem in unserem Gehirn aktiviert. Doch Vorsicht: Zu große Mengen scheinen das Belohnungssystem wiederum zu beeinträchtigen. Wer viel und häufig Fettreiches isst, muss mehr davon zu sich nehmen, um genauso zufrieden zu sein. Warum das so ist, könnte eine neue Untersuchung an Mäusen erklären.

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Aus der Studie US-amerikanischer Forscher geht hervor, dass eine fettreiche Ernährung die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn zu stören scheint. Zwei Botenstoffe könnten dabei eine Rolle spielen. Zum einen Dopamin, ein Botenstoff, der bei der Entstehung von Glücksgefühlen zum Tragen kommt. Zum anderen ein Fett-Botenstoff im Darm mit dem Kürzel OEA für Oleoylethanolamin. Noch sei unklar, wie das Fett aus der Nahrung im Darm mit dem Gehirn "kommuniziere", schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift "Science". Es zeichne sich jedoch ab, dass es von Bedeutung ist, genug des Fett-Botenstoffs OEA zu haben – zumindest bei Mäusen.

Mäuse, die Nahrung mit viel Fett zu fressen bekommen hatten, hatten weniger des speziellen Fett-Botenstoffs im Darm als fettarm ernährte Mäuse. Außerdem schüttete das Gehirn der Mäuse mit fettreichem Futter weniger Dopamin aus. Eine Zufuhr des Botenstoffs OEA von außen über eine Infusion schien dagegen das Belohnungssystem von Mäusen mit fettreicher Ernährung wieder zu normalisieren, berichten die Forscher. Mit zusätzlichem OEA versorgt, wählten diese Mäuse, wenn sie die Wahl hatten, dann zudem eher fettärmeres Futter.

HH

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