Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Schönheitsschlaf dank Atemmaske

Aktuelles

Ausgeschlafener Mann um die 60 beim Aufwachen; lächelt in die Kamera

Ein erholsamer Schlaf sorgt dafür, dass man mit dem morgendlichen Spiegelbild zufrieden sein kann.
© Monkey Business - Fotolia

Sa. 14. September 2013

Schlafapnoe: Schönheitsschlaf dank Atemmaske

Nächtliche Atemaussetzer stören nicht nur den Schlaf, sie schaden auch der Gesundheit. Dazu kommt, dass der schlechte Schlaf dem Aussehen abträglich ist, wie US-Forscher jetzt herausgefunden haben. Eine Atemmaske während der Nacht, ein sogenanntes CPAP-Gerät, kann Betroffenen helfen, wenn sie regelmäßig verwendet wird.

Anzeige

Der bessere Schlaf, zu dem die Atemmaske verhilft, lässt einen langfristig besser aussehen, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Sleep Medicine. Dies geht aus einer subjektiven Beurteilung der Fotos von 20 Schlafapnoe-Patienten mittleren Alters hervor. Die Bilder entstanden vor und wenige Monate nach Beginn der CPAP-Therapie. Es zeigte sich, dass die Studienteilnehmer, denen die Patienten-Fotos vorgelegt worden waren, bei der Beurteilung, welches das Vorher- und welches das Nachher-Bild war, in zwei Dritteln der Fälle richtig lagen. Die meisten Schlafapnoe-Patienten wurden nach Beginn der Therapie als wacher, jünger und attraktiver beurteilt.

Daneben ging es den Wissenschaftlern aber auch darum, ein objektives Ergebnis zu erzielen. Hierzu verwendeten sie eine Methode aus der plastischen Chirurgie, mit deren Hilfe sich das Gesicht analysieren lässt. Das Resultat: Die Stirn war nach mehreren Therapiewochen mit dem Atemgerät weniger geschwollen und das Gesicht weniger stark gerötet. Zudem konnten die Forscher einen Rückgang der Falten erkennen. Sie hatten allerdings keine Möglichkeit, diesen zu messen. Keine Veränderung fanden die Wissenschaftler hingegen für Attribute, die gemeinhin mit Müdigkeit in Zusammenhang gebracht werden, wie verschwollene Augen oder dunkle Ringe darunter.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Sind Blüten im Essen unbedenklich?

Einige Wildblüten enthalten Stoffe, die der Gesundheit schaden können.

Neue Therapie für Restless Legs?

Die Behandlung des Restless Legs Syndroms könnte künftig zielgenauer und besser werden.

Blutfette auch bei Kindern kontrollieren

Zu hohe Cholesterinwerte sind bei Kindern und Jugendlichen keine Seltenheit mehr.

Frühstücken schützt vor Diabetes

Wer häufig das Frühstück auslässt, erkrankt eher an Typ-2-Diabetes.

Krankes Herz durch schlechte Zähne

Dieser Zusammenhang hat sich bereits in vielen Studien gezeigt.

Sind Impfungen schuld an Allergien?

Forscher haben diese verbreitete Annahme näher untersucht.

Mehr Tote durch resistente Bakterien

Auch in Deutschland sterben immer mehr Menschen an Antibiotika-resistenten Keimen.

Toxoplasmose ändert Hirnstoffwechsel

Das könnte zu Erkrankungen wie Depressionen oder Schizophrenie führen.

Tennisarm: Beste Therapie ist Geduld

Forscher haben 11 Behandlungsmöglichkeiten miteinander verglichen.

Inkontinenz: Für viele Frauen ein Tabu

Fast jede zweite Frau über 50 leidet darunter, die wenigsten suchen sich jedoch Hilfe.

Schnell wieder schwanger?

Das birgt Risiken, mahnen Ärzte und erklären, wie lange Frauen warten sollten.

Hirngröße beeinflusst das Krebsrisiko

Der Lebensstil spielt bei Hirntumoren offenbar nur eine untergeordnete Rolle.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen