Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Parks: Hinweisschilder animieren zum Sport

Aktuelles

Zwei ältere Frauen sitzen im Schneidersitz auf einer Wiese und meditieren

Statt ins Fitnessstudio oder in eine Sporthalle zu gehen, kann man auch einfach im nächstgelegenen Park Sport treiben.
© pressmaster - Fotolia

Sa. 19. Oktober 2013

Hinweisschilder animieren Parkbesucher zu mehr Sport

Es scheint zu leicht, um wahr zu sein: Werden in Parks Schilder mit Hinweisen auf sportliche Aktivitäten angebracht, treiben die Parkbesucher tatsächlich vermehrt Sport. So lautet das Ergebnis einer Studie US-amerikanischer Forscher, die jetzt im Fachblatt American Journal of Preventive Medicine veröffentlicht wurde.

Anzeige

Während des Studienzeitraums erhöhten sich sportliche Aktivitäten durch in Parks neu installierte Hinweisschilder um sieben bis zwölf Prozent im Vergleich zu Grünanlagen ohne eine solche Animation zum Sporteln. "Wenn besser sichtbar wird, dass Sport getrieben werden kann und auch dazu aufgefordert wird – egal, ob das durch Schilder oder Mitteilungen zu Sportkursen oder neuen Wanderwegen geschieht – kann das Menschen dazu anregen, aktiver zu werden. Besonders wenn sie ohnehin schon im Park sind", erklärt Studienautorin Dr. Deborah A. Cohen. Bessere Hinweise stellten damit eine kostengünstige Möglichkeit dar, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern, so die Forscher.

Die Untersuchung fand im Rahmen eines Projekts statt, bei dem 50 Parks in Los Angeles ausgewählt worden waren, die mit jeweils 4.000 US-Dollar gefördert wurden. Das Geld sollte für Maßnahmen in Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und die Planung von Aktivitäten eingesetzt werden. In den meisten Parks wurde ein Großteil der Summe für eine verbesserte Beschilderung mit Hinweisen auf Sportmöglichkeiten ausgegeben. Jeder Park wurde zwischen den Jahren 2007 und 2012 beobachtet, um die Eigenschaften des Parks und seiner Besucher, inklusive sportlicher Aktivitäten, zu analysieren.

JM/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Warum Schlafapnoe so gefährlich ist

Oft hängen nächtliche Atemaussetzer mit Bluthochdruck zusammen, der sich nur schwer behandeln lässt.

Herzinfarkt: Zögern ist gefährlich

Auch schleichend beginnende Beschwerden sind ein Notfall und müssen ernst genommen werden.

Vorurteile wirken sich auf Krebstherapie aus

Unverheiratete Patienten werden bei der Behandlung offenbar benachteiligt.

Warum wir zunehmen, wenn wir älter werden

Viele Menschen legen mit den Jahren an Gewicht zu, obwohl sie sich genauso ernähren wie zuvor.

Filter schützen vor Schlaganfall

Ein Filter, der in die Halsschlagader eingesetzt wird, schützt Patienten vor einem Schlaganfall.

Wie Hörgeräte die Gesundheit schützen

Ein unbehandelter Hörverlust kann Stürze, Depressionen und sogar Demenz nach sich ziehen.

Vegetarier haben ein gesünderes Herz

Wer auf Fleisch verzichtet, hat ein geringeres Risiko für eine Gefäßverkalkung.

Krebs tödlicher als Herz-Kreislauf-Leiden

In reichen Ländern ist Krebs mittlerweile die Todesursache Nummer eins.

Früher Tod durch süße Getränke?

Ab zwei Softdrinks täglich, egal ob mit Zucker oder Süßstoff, steigt das Risiko.

Zeit mit den Enkeln hält gesund

Senioren, die regelmäßig etwas mit ihren Enkeln unternehmen, leben länger.

Gluten schadet Gesunden nicht

Wer nicht unter einer Unverträglichkeit leidet, muss auf Brot, Nudeln & Co nicht verzichten.

Dicke Menschen sind eher depressiv

Mit jedem überflüssigen Kilo steigt das Risiko für eine Depression.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen