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Junger Mann sitzt am Schreibtisch, liest Zeitung und trinkt eine Tasse Kaffee

Kaffee fördert die Durchblutung - allerdings nur, wenn er nicht entkoffeiniert ist.
© Robert Kneschke - Fotolia

Do. 21. November 2013

Kaffee gut für kleine Blutgefäße

Viele möchten auf ein Tässchen Kaffee, ob direkt nach dem Aufstehen, nach dem Essen oder zum Kuchen am Nachmittag, nicht verzichten. Zu Recht – tut man sich, genauer gesagt seinen Blutgefäßen, damit doch sogar etwas Gutes, wie japanische Herzforscher jetzt zeigen konnten.

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Demnach verbessert das Koffein, das in einer Tasse Kaffee steckt, die Funktion der kleinen Blutgefäße der Finger, wie Forschungsleiter Masato Tsutsui auf einer Tagung von Herzspezialisten in Dallas, USA, berichtete. Gemeinsam mit Kollegen hatte er in einer kleinen Studie mit 27 Teilnehmern nachweisen können, dass das Trinken von koffeinhaltigem Kaffee im Vergleich zu koffeinfreiem Kaffee den Blutfluss in den Fingern deutlich verbesserte. Die Durchblutung der Finger gelte als Maßstab dafür, wie gut die innere Auskleidung der kleineren Blutgefäße funktioniere, so der Kardiologe.

Die Forscher hatten für ihre Studie Testpersonen im Alter zwischen 22 und 30 Jahren rund 150 Milliliter Kaffee, an einem Tag mit, an einem anderen ohne Koffein, trinken lassen. Anschließend maßen sie die Durchblutung im Finger, nahmen Blutproben und notierten den Blutdruck, die Herzfrequenz und den Gefäßwiderstand.

"Unsere Studie gibt einen Hinweis darauf, wie Kaffee helfen kann, die Herzgesundheit zu verbessern", sagte Tsutsui bei der Vorstellung der Ergebnisse. Schon in früheren Studien habe sich gezeigt, dass Kaffeetrinken das Risiko senken könne, an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben, so der Forscher. In anderen Untersuchungen habe sich durch hohe Dosen an Koffein die Funktion der größeren Arterien verbessern lassen.

HH

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