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Junge und ältere Frau machen eine Kräftigungsübung

Sport und ein gesundes Gewicht schützen vor einer Verschlechterung des Gehörs.
© DAK/Wigger

Mi. 27. November 2013

Sport und gesundes Gewicht beugen Hörverlust vor

Schlechter zu hören wird oft als unvermeidbare Begleiterscheinung des Älterwerdens angesehen. Neue Studienergebnisse aus den USA lassen jedoch hoffen, dass wir einem Hörverlust nicht ganz so machtlos gegenüberstehen wie bisher gedacht.

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"Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass es beeinflussbare Risikofaktoren gibt, die dabei helfen könnten, einem Hörverlust vorzubeugen oder sein Fortschreiten zu verlangsamen", sagt Sharon Curhan, Hauptautorin der aktuellen Studie und Ärztin am Brigham and Women's Hospital in Boston, USA. Dazu zählen zum Beispiel ein gesundes Gewicht und regelmäßige körperliche Aktivität. Dies geht aus Daten von über 68.000 Frauen hervor, die im Rahmen einer Langzeitstudie über 20 Jahre hinweg gesammelt worden waren. Demnach hängt ein Hörverlust sowohl mit dem Körpermasseindex (=Body Mass Index (BMI)) beziehungsweise Taillenumfang als auch mit sportlicher Betätigung zusammen.

Es zeigte sich, dass bei Frauen mit einem BMI von 30 bis 34, was als starkes Übergewicht gilt, das Risiko für einen Hörverlust um 17 Prozent höher lag als bei normalgewichtigen Frauen mit einem BMI unterhalb von 25. Bei einem BMI von 40 war das Risiko sogar um 25 Prozent erhöht, wie die Forscher in der Fachzeitschrift The American Journal of Medicine berichten. Eine ähnliche Tendenz spiegelte sich beim Taillenumfang wider. Ein größerer Taillenumfang ging häufiger mit einer Hörverschlechterung einher. Für körperliche Aktivität zeigte sich ein umgekehrter Zusammenhang. Bei Frauen, die sich häufiger sportlich betätigten, sank das Risiko für eine Hörminderung. So verringert sich das Risiko bei zwei oder mehr Stunden Walking pro Woche um 15 Prozent im Vergleich zu weniger als einer Stunde Walking.

HH

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