Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Gespräche, die Stress reduzieren

Aktuelles

Zwei Businessmänner Ende 20 mit Unterlagen vor einem Laptop beim Diskutieren

Kurz vor einer aufregenden Präsentation baut es Stress ab, wenn man mit Kollegen redet.
© Syda Productions - Fotolia

Fr. 31. Januar 2014

Mit Leidensgenossen reden, reduziert Stress

"Geteiltes Leid ist halbes Leid", sagt der Volksmund. Gleiches könnte auch für Stress gelten, wie US-Forscher jetzt feststellen konnten. Egal ob es dabei um Stress im Job oder um die Angst vorm Fallschirmspringen geht: Wer seine Gefühle mit Menschen teilt, die ähnliche Ängste haben, kann dadurch etwas seines Stresses abbauen.

Anzeige

Wer seine Gefühle in einer bedrohlichen Situation mit jemandem teilt, der emotional ähnlich tickt, empfindet weniger Stress, als für die Situation typisch wäre. Das berichten Forscher im Fachblatt Social Psychological and Personality Science. Dies kann zum Beispiel dann eine wichtige Rolle spielen, wenn Arbeitnehmer in ihrem Job einer belastenden Situation ausgesetzt sind, zum Beispiel wenn eine wichtige Präsentation für den Chef vorbereitet werden muss, eine Rede vor Publikum gehalten werden muss oder an einem großen Projekt mit hohem Einsatz gearbeitet wird. Der Austausch mit einem Kollegen, der emotional auf gleicher Wellenlänge liegt, könnte der Studie zufolge dabei helfen, den empfundenen Stress zu verringern.

Die Wissenschaftler hatten einen Versuch mit 52 Studentinnen durchgeführt. Diese wurden in Paare eingeteilt und dazu aufgefordert, eine Rede zu halten, während sie gefilmt wurden. Im Vorfeld wurden die Teilnehmerinnen dazu ermutigt, sich miteinander darüber zu unterhalten, wie sie sich bei dem Gedanken an die bevorstehende Rede fühlten. Gleichzeitig führten die Wissenschaftler vor, während und nach der Rede Cortisol-Messungen bei den Studentinnen durch. Dabei handelt es sich um ein Stresshormon, das Aufschluss über den Stresspegel gibt.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Virusinfektion könnte Zöliakie auslösen

Forscher finden einen Zusammenhang dieser Art der Gluten-Überempfindlichkeit mit verbreiteten Erregern.

Wechseljahre: Pflaster statt Tabletten?

Bei lokal angewendeten Hormonen treten bestimmte Nebenwirkungen seltener auf.

Neue Nervenzellen durch Arznei-Cocktail

Dadurch könnten sich künftig möglicherweise Hirnschäden reparieren lassen.

So schädlich sind Tabakerhitzer

Für die Lunge sind Tabakerhitzer genauso gefährlich wie herkömmliche Zigaretten.

Stent und OP schützen vor Schlaganfall

Forscher haben untersucht, welche Methode bessere Erfolge zeigt.

Kann ein Magenbypass Diabetes stoppen?

Bei vielen Patienten geht die Zuckerkrankheit nach der Operation zurück.

Selbstmitgefühl tut gut

Wer sich selbst mit positiven Gedanken begegnet, ist entspannter und glücklicher.

Psoriasis-Medikament schützt die Gefäße

Sogenannte Biologika senken auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Fettleibigkeit lässt Krebs-Fälle steigen

Das betrifft auch immer mehr junge Erwachsene, warnen Mediziner.

Ausdauertraining schärft den Verstand

Das gilt auch für junge Menschen, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Wer Sport treibt, isst gesünder

Forscher haben einen interessanten Zusammenhang gefunden.

Schlafmangel macht schmerzempfindlich

Wer nicht ausreichend schläft, empfindet Schmerzen sehr viel stärker.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen