Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Das Gewicht folgt einem Wochenzyklus

Aktuelles

Junge Menschen essen mit Stäbchen ein asiatisches Gericht

Auch beim Abnehmen ist Schlemmen erlaubt.
© Paul Hill - Fotolia

Mo. 03. Februar 2014

Abnehmen: Das Gewicht folgt einem Wochenzyklus

Es gibt Schlafzyklen und Gewichtszyklen: Fast jeder nimmt des Wochenendes zu und an den Wochentagen wieder ab. Wie sich diese Zyklen bei schlanken und schweren Menschen unterscheiden, haben Forscher aus USA und Finnland ermittelt.

Anzeige

Nicht die Gewichtszunahme am Wochenende unterscheidet Menschen mit und ohne Figurprobleme voneinander. Die deutlichsten Differenzen liegen bei der Gewichtsabnahme unter der Woche. Normalgewichtige Menschen kompensieren zusätzliches Gewicht vom Wochenende bereits ab Montag mit dem Start der neuen Woche. Die Gewichtsabnahme setzt sich dann kontinuierlich bis Freitag fort. Dann beginnt der Kreislauf wieder mit erneuter Zunahme. Bei Menschen mit Gewichtsproblemen verläuft das nicht ganz so eindeutig. Zwar nehmen sie in gleichem Maße am Wochenende zu, doch der werktägliche Gewichtsabbau verläuft uneinheitlich. Statt unter der Woche bis Freitag stetig wieder abzunehmen, schwankt ihr Gewicht ohne eindeutigen Abwärtstrend.

Die Forscher sind überzeugt, dass dieser Zyklus dabei helfen kann, Gewicht abzunehmen. Es sei normal und unproblematisch, am Wochenende etwas mehr zu essen und leicht zuzunehmen. Im Gegenteil: Das Gewicht lasse sich auf lange Sicht erfolgreicher unter Kontrolle bekommen, wenn man nicht zu strenge Diäten einhalten muss und kurzzeitiges Schlemmen erlaubt ist. Doch wer abnehmen möchte, müsse sich darauf konzentrieren, nach einem Schlemmerwochenende wieder gegenzusteuern und in den normalen Zyklus zu kommen - also bis Freitag wieder Gewicht abzubauen.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Impfung gegen Mückenspucke im Test

Die Impfung könnte vor Malaria, Gelbfieber und Zika schützen.

Führen Antibiotika zu Geburtsfehlern?

Einige Wirkstoffe könnten dem ungeborenen Baby schaden.

Aortendissektion wird oft nicht erkannt

Die Symptome ähneln denen eines akuten Herzinfarktes.

Beugen Darm-Viren Typ-1-Diabetes vor?

US-Forscher finden einen Virenstamm, der das Diabetes-Risiko verringert.

Warum bei Diabetes die Zähne leiden

Eine neue Studie zeigt einen bisher unbekannten Zusammenhang.

Versteckte Viren verstärken MS

Herpesviren lösen Multiple Sklerose nicht aus, können aber den Verlauf beeinflussen.

Hände verraten viel über Selbstkontrolle

Wie man sich entscheidet, ist oft schon vorher an den Händen zu erkennen.

Bauernhoftiere schützen vor Allergien

Der Kontakt mit Tieren nimmt positiven Einfluss auf die Aktivität des Immunsystems.

Pflanzenfarbstoff hilft bei Entzündungen

Lutein wirkt entzündungshemmend. Das kann besonders bei einigen Formen der koronaren Herzkrankheit nützen.

Diabetes: Schlafapnoe schadet den Augen

Nächtliche Atemaussetzer können innerhalb weniger Jahre das Augenlicht gefährden.

Gürtelrose: Herz-Kreislauf-Risiko steigt

Die Viruserkrankung belastet den Kreislauf - gerade bei jüngeren Menschen.

Medikamenten-Name verändert die Dosis

Ob ein Name einfach oder schwer auszusprechen ist, wirkt sich deutlich aus.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen