Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Wechseljahre: Spritze lindert Hitzewallungen

Aktuelles

Blonde lachende, attraktive Frau um die 50, gelber Pullover, weißroter Schal, verschränkte Arme, Körper im Profil, den Kopf zur Kamera gedreht

Um Hitzewallungen in den Wechseljahren zu lindern, gibt es neben Hormonen jetzt eine weitere Möglichkeit.
© Picture-Factory - Fotolia

Fr. 07. Februar 2014

Wechseljahre: Spritze lindert Hitzewallungen

Viele Frauen leiden sehr unter den Hitzewallungen, die im Zuge der Wechseljahre einsetzen können. Doch nicht jede mag oder kann Hormone beziehungsweise andere Medikamente einnehmen. US-Forscher haben jetzt möglicherweise eine Alternative gefunden.

Anzeige

Bei der untersuchten Methode, die fachsprachlich Stellatumblockade heißt, wird eine geringe Menge eines Betäubungsmittels in die Nähe eines Nervenknotens am Nacken gespritzt. Im Gegensatz zu einer Scheinbehandlung mit Salzlösung war es den Wissenschaftlern so möglich, die Beschwerden von Frauen mit besonders unangenehmen Hitzewallungen zu lindern. Zwar hatte sich die Blockade des Nervenknotens vier bis sechs Monaten nach der Behandlung nicht nennenswert auf die Gesamtzahl der Hitzewallungen ausgewirkt. Doch reduzierte sich die Zahl der moderaten bis schweren Hitzewallungen um die Hälfte und die Intensität der Hitzewallungen ging um 38 Prozent zurück, wie die Forscher im medizinischen Fachblatt Menopause berichten. Bei der Scheinbehandlung lagen die Werte deutlich niedriger.

Im Durchschnitt hatten die 40 Frauen, die an der Studie teilgenommen hatten, vor Beginn der Behandlung zehn Hitzewallungen am Tag, wovon zwei Drittel als moderat bis schwer eingestuft wurden. Als moderat galt eine Hitzewallung, wenn sie bis zu einer Viertelstunde andauerte und mit Schweißausbrüchen, feuchter Haut, trockenem Mund, verspannter Muskulatur und Herzrasen einherging. War das Hitzegefühl "wie in einem Hochofen", kombiniert mit Schwäche, Ohnmachtsgefühlen, extremem Schwitzen oder Herzrhythmusstörungen und dauerten diese Symptome bis zu 20 Minuten an, wurde die Hitzewallung als schwer eingestuft.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Insulinpumpe nutzt jungen Diabetikern

Jugendliche Typ-1-Diabetiker haben bei dieser Art der Therapie weniger Komplikationen.

Omega-6-Fettsäuren schützen vor Diabetes

Bestimmte Fette könnten das Risiko für Typ-2-Diabetes senken.

124 Millionen Kinder sind fettleibig

Bereits in 5 Jahren könnte es mehr fettleibige als untergewichtige Kinder geben.

Sport hält zehn Jahre jünger

Sportler haben eine bessere Motorik und weniger Gesundheitsprobleme.

Fleisch erhöht Diabetes-Risiko

Dafür ist offenbar der hohe Gehalt an tierischem Eisen verantwortlich.

Nahrungsergänzung oft überdosiert

Viele Präparate für stillende Mütter überschreiten die Höchstmengen-Empfehlungen.

Sport schützt vor Depressionen

Schon eine Stunde Bewegung pro Woche reicht aus, wie eine neue Studie zeigt.

Kinder leiden, wenn Mama schlecht schläft

Wenn Mütter unter Schlafproblemen leiden, überträgt sich das häufig auf die Kinder.

Waldnahes Wohnen beeinflusst Gehirn

Wer nahe am Wald wohnt, zeigt gesündere Hirnstrukturen und kann besser mit Stress umgehen.

Milchersatz-Produkte haben zu wenig Jod

Das Spurenelement findet sich nur in sehr geringer Menge in Soja-, Mandelmilch und Co.

Vitamin D nicht für jeden sinnvoll

Apotheker erklären, was bei der Einnahme des "Sonnenvitamins" zu beachten ist.

American Football lieber spät beginnen

Viele Sportler, die vor dem 12. Lebensjahr damit angefangen hatten, entwickelten Verhaltensprobleme.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen