Sie sind in: Startseite Aktuelles Forschung Brustkrebs: Hypnose mildert Erschöpfung

Aktuelles

Brustkrebspatientin ca. Mitte, Ende 40, blaugemustertes Kopftuch, roter Pulli, im Gespräch mit blonder Frau um die 50, blond, helllauer Pulli

Brustkrebspatientinnen sind durch eine Kombi aus Hypnose und Verhaltenstherapie weniger von der Strahlentherapie erschöpft.
© JPC-PROD - Fotolia

Sa. 22. Februar 2014

Brustkrebstherapie: Hypnose verringert Erschöpfung

US-amerikanische Forscher haben eine nebenwirkungsfreie Möglichkeit gefunden, wie sich die während einer Strahlentherapie bei Brustkrebs häufig auftretende Müdigkeit und Erschöpfung verringern lassen. Der erfolgversprechende Weg: Hypnose in Kombination mit einer Verhaltenstherapie.

Anzeige

Die Wissenschaftler der Mount Sinai School of Medicine in New York fanden heraus, dass sich mithilfe dieser Therapie-Kombination das sogenannte Fatigue-Syndrom bei Brustkrebspatientinnen deutlich und über einen langen Zeitraum bessern lässt. Fatigue bezeichnet einen Erschöpfungszustand, der oft in Zusammenhang mit Krebserkrankungen auftritt. Kennzeichnend ist, dass er weit über eine normale Müdigkeit hinausgeht und sich auch mit ausreichendem Schlaf nicht bessert. Die Erschöpfung kann selbst lange nach der Therapie noch anhalten.

Von den 200 Brustkrebspatientinnen der jetzigen Studie fühlten sich diejenigen, die nicht nur eine Strahlentherapie, sondern zusätzlich auch eine Verhaltenstherapie kombiniert mit Hypnose erhalten hatten, weniger erschöpft als viele Patientinnen der Kontrollgruppe. Der positive Einfluss der Kombinationstherapie blieb zudem auch über einen längeren Zeitraum bestehen, wie die Krebsforscher im Journal of Clinical Oncology berichten. Sechs Monate nach Abschluss der Strahlentherapie litten die Patientinnen mit Kombinationstherapie im Durchschnitt weniger unter der Fatigue als die meisten Frauen in der Kontrollgruppe.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Forschung

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Pille beeinflusst Lust auf Sex

Gewisse Hormonzusammensetzungen wirken sich auf das sexuelle Verlangen aus.

Optimistische Frauen leben länger

Eine positive Einstellung macht das Leben nicht nur leichter, sondern auch länger.

Alter beeinflusst Nährstoffe im Blut

Nicht nur die Ernährung beeinflusst, wie gut wir mit Vitaminen und Nährstoffen versorgt sind.

Blutdruck-Messung beim Arzt oft verzerrt

Offenbar werden zu hohe Werte in der Arztpraxis nicht immer erkannt.

Diese 3 Sportarten verlängern das Leben

Einige Sportarten wirken sich positiver auf die Gesundheit aus als andere.

ASS: Risiken werden überschätzt

Der schützende Effekt des Wirkstoffs auf Krebs und Herzkrankheiten überwiegt.

Zu viel giftiges Blei in Modeschmuck

Verbraucherschützer haben Modeschmuck, Lebensmittel und Waschmittel unter die Lupe genommen.

Cannabis verringert die Hirndurchblutung

Forscher warnen, dass dies die Gefahr für Alzheimer erhöhen könnte.

Lebenserwartung bei Krebs ist gestiegen

Trotzdem ist Krebs nach wie vor die zweithäufigste Todesursache.

Frauen fürchten, dass die Pille dick macht

Viele verwenden stattdessen weniger sichere Methoden zur Verhütung.

Erst Depression, dann kranker Magen

Seelische und körperliche Erkrankungen treten häufig gemeinsam auf.

Warum Aspartam das Abnehmen erschwert

Der Süßstoff ist kalorienfrei, beeinflusst im Tierversuch aber den Stoffwechsel.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen