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Mutter bekommt von Teenagertochter aus einer Flasche Wasser eingegossen

Wasser ist beim Abnehmen ein ideales Getränk, denn es ist vollkommen kalorienfrei. Doch mehr Wasser zu trinken, reicht allein zum Abnehmen nicht aus.
© Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM)

Fr. 14. März 2014

Abnehmen: Wasser ist gesund, aber kein Wundermittel

Viele Diätprogramme empfehlen Menschen, die abnehmen wollen, viel Wasser zu trinken. Doch purzeln die Pfunde durch das Wassertrinken tatsächlich leichter? Die US-amerikanische Ernährungsexpertin Beth Kitchin von der University of Alabama sieht dies skeptisch.

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Als Null-Kalorien-Getränk ist Wasser zwar der ideale Begleiter einer jeden Diät. Doch sei Wasser kein Wundermittel zum Abnehmen, schreibt Kitchin. Aus wissenschaftlicher Sicht gebe es nur geringe Anhaltspunkte für die Annahme, dass Wassertrinken das Abnehmen fördere. Es lasse weder das Fett schmelzen noch erzeuge es ein Völlegefühl, so Kitchin. Auch dämpft sie die Hoffnung, dass die Trinktemperatur für das Abnehmen eine wichtige Rolle spielt, also eiskaltes Wasser beim Kalorien-Verbrennen hilft. Zwar würden dadurch ein paar Extra-Kalorien verbrannt. Allerdings sei dies so wenig, dass es beim Abnehmen kaum ins Gewicht falle, so die Ernährungswissenschaftlerin.

Viele Diätprogramme empfehlen zudem, über den Tag verteilt acht Gläser Wasser zu trinken, was in etwa zwei Litern entspricht. Sicher sei es für den Flüssigkeitshaushalt wichtig, genug Flüssigkeit aufzunehmen. Doch dies müsse nicht zwingend Wasser sein, so Kitchin. Diät-Limonade, grüner Tee oder Saftschorlen sind ihr zufolge gute Alternativen für all jene, die Wasser partout nichts abgewinnen können. Auch Kaffee und koffeinhaltige Getränke seien nicht verkehrt. "Viele Menschen glauben, dass Kaffee in der Flüssigkeitsrechnung nicht zählt", sagt Kitchin. Das stimme so aber nicht. "Der Körper behält auch beim Kaffeetrinken viel von der Flüssigkeit", erläutert die Ernährungswissenschaftlerin. Dies gelte speziell für Menschen, die regelmäßig Koffein zu sich nehmen. Der Körper gewöhne sich daran und verliere so weniger Flüssigkeit, so ihr Fazit.

HH

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